Covid 19 wissenschaftlich

NOVEMBER 2020

In seinem Peer-Review-Bericht vom 27. November 2020 schreibt das internationale Wissenschaftlerteam einleitend zur in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Eurosurveillance , die vom europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten herausgegeben wird, veröffentlichten Drosten-Studie (9):

„Das veröffentlichte RT-qPCR-Protokoll zum Nachweis und zur Diagnostik von 2019-nCoV und das Manuskript leiden unter zahlreichen technischen und wissenschaftlichen Fehlern, darunter ein unzureichendes Primerdesign, ein problematisches und unzureichendes RT-qPCR-Protokoll und das Fehlen einer genauen Testvalidierung. Weder der vorgestellte Test noch das Manuskript selbst erfüllen die Anforderungen für eine akzeptable wissenschaftliche Publikation. Auch ernsthafte Interessenkonflikte der Autoren werden nicht erwähnt. Schließlich deutet die sehr kurze Zeitspanne zwischen Einreichung und Annahme der Publikation (24 Stunden) darauf hin, dass ein systematisches Peer-Review-Verfahren hier entweder nicht durchgeführt wurde oder von problematisch schlechter Qualität war. Wir liefern überzeugende Beweise für mehrere wissenschaftliche Unzulänglichkeiten, Fehler und Mängel.

In Anbetracht der hier dargestellten wissenschaftlichen und methodischen Mängel sind wir zuversichtlich, dass der Redaktionsausschuss von Eurosurveillance keine andere Wahl hat, als die Publikation zurückzuziehen.“

In der Schlussbetrachtung der Peer-Review schreiben die Wissenschaftler:

„Die Entscheidung darüber, welche Testprotokolle veröffentlicht und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, liegt ganz in den Händen von Eurosurveillance. Eine Entscheidung, die im Corman-Drosten-Papier offensichtlichen Fehler anzuerkennen, hat den Vorteil, die menschlichen Kosten und das Leiden für die Zukunft stark zu minimieren.

Ist es nicht im besten Interesse von Eurosurveillance, dieses Papier zurückzuziehen? Unsere Schlussfolgerung ist klar. Angesichts all der enormen Designfehler und Irrtümer des PCR-Protokolls, die hier beschrieben werden, kommen wir zu dem Schluss: Im Rahmen der wissenschaftlichen Integrität und Verantwortung gibt es keine große Wahl mehr.“

https://www.rubikon.news/artikel/nur-heisse-luft-2

AUFKLÄRUNG VON REGIERUNGSVERTRETERN IN ALBERTA, HERBST 2020:

https://www.bitchute.com/video/hWPjDdXOWkOo/

Transkript, deutsche Übersetzung:

„Ich danke Ihnen vielmals. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich die Gelegenheit habe, in dieser sehr wichtigen Angelegenheit zu Ihnen zu sprechen. Was ich sagen werde, ist Laiensprache, und zwar unverblümt. Es ist ein Widerspruch, und damit Sie mich nicht sofort für einen Quacksalber halten, werde ich meine Referenzen kurz umreißen, damit Sie verstehen können, woher ich auf die Wissensbasis in Bezug auf das Thema komme.

Ich bin Facharzt für Pathologie, wozu auch die Virologie gehört. Ich wurde an der Universität Cambridge im Vereinigten Königreich ausgebildet. Ich bin der Ex-Präsident der Pathologie-Sektion der Ärztekammer. Zuvor war ich Assistenzprofessor an der medizinischen Fakultät und habe viel gelehrt. Ich war Vorsitzender des Prüfungsausschusses für Pathologie des Royal College of Physicians of Canada in Ottawa, aber mehr noch, ich bin derzeit Vorsitzender eines Biotechnologieunternehmens in North Carolina, das den COVID-19-Test verkauft.

Und (unhörbar) könnte man sagen, ich weiß ein wenig über all dies. Die Quintessenz ist einfach die folgende:

Es gibt eine völlig unbegründete öffentliche Hysterie, die von den Medien und Politikern angetrieben wird. Es ist empörend. Das ist der größte Schwindel, der je einer ahnungslosen Öffentlichkeit angetan wurde. Es gibt absolut nichts, was getan werden kann, um dieses Virus einzudämmen. Außer dem Schutz älterer, verletzlicherer Menschen. Man sollte es als nichts anderes als eine schlimme Grippesaison betrachten.

Dies ist nicht Ebola. Es ist nicht SARS. Es ist die Politik, die Medizin spielt, und das ist ein sehr gefährliches Spiel. Es sind keinerlei Maßnahmen erforderlich, außer dem, was letztes Jahr geschah, als wir uns unwohl fühlten. Wir sind zu Hause geblieben, wir haben Hühnernudelsuppe gegessen, wir haben Oma nicht besucht, und wir haben entschieden, wann wir wieder zur Arbeit gehen würden. Wir brauchten niemanden, der es uns sagte.

Masken sind völlig nutzlos. Es gibt keinerlei Beweise für ihre Wirksamkeit. Papiermasken und Stoffmasken sind schlicht und einfach ein Gehorsamssignal. Sie werden die meiste Zeit nicht einmal effektiv getragen. Das ist völlig lächerlich. Diese unglücklichen, ahnungslosen Menschen zu sehen — ich sage das nicht im abwertenden Sinne —, diese Menschen wie Lemminge herumlaufen zu sehen, die ohne jede Wissensbasis gehorchen, wenn man ihnen die Maske aufs Gesicht setzt.

Eine soziale Distanzierung ist auch deshalb nutzlos, weil Covid durch Aerosole verbreitet wird, die sich etwa 30 Meter ausbreiten, bevor sie landen. Isolierungen haben solche schrecklichen unbeabsichtigten Folgen gehabt. Überall sollte morgen geöffnet werden, so wie es auch in der Erklärung von Great Barrington steht, die ich vor diesem Treffen in Umlauf gebracht habe.

Und ein Wort zu den Tests: Ich möchte betonen, dass es meine Aufgabe ist, auf Covid zu testen. Ich möchte betonen, dass positive Testergebnisse, unterstrichen in Leuchtfarbe, keine klinische Infektion bedeuten. Es treibt lediglich die öffentliche Hysterie an, und alle Tests sollten aufhören. Es sei denn, Sie haben ein Atemwegsproblem im Krankenhaus.

Alles, was getan werden sollte, ist, die Schwachen zu schützen und allen, die in den Pflegeheimen betreut werden, täglich 3000 bis 5000 internationale Einheiten Vitamin D zu verabreichen, was nachweislich die Wahrscheinlichkeit einer Infektion radikal verringert.

Und ich möchte Sie alle daran erinnern, dass nach den eigenen Statistiken der Provinz das Risiko, unter 65 Jahren zu sterben, bei 1 zu 300.000 liegt. Einer von 300.000.

Sie müssen das in den Griff bekommen. Das Ausmaß der Reaktion, die Sie ohne jegliche Beweise unternehmen, ist angesichts der Konsequenzen, die sich aus dem von Ihnen vorgeschlagenen Vorgehen ergeben, völlig lächerlich. Alle Selbstmorde, Geschäftsschließungen, Beerdigungen, Hochzeiten und so weiter — es ist einfach unerhört!

Es ist nur eine weitere schlimme Grippe, darüber müssen Sie sich im Klaren sein. Lassen Sie die Leute ihre eigenen Entscheidungen treffen. Sie sollten sich völlig aus dem medizinischen Geschäft heraushalten. Sie werden vom Chefarzt der Gesundheitsbehörde dieser Provinz in die Irre geführt. Ich bin absolut empört darüber, dass dies auf diesem Niveau erreicht wird. Morgen sollte das alles aufhören. Ich danke Ihnen vielmals.“

https://www.rubikon.news/artikel/nur-heisse-luft-2

1 Like

For over 5% of these deaths, COVID-19 was the only cause mentioned on the death certificate. For deaths with conditions or causes in addition to COVID-19, on average, there were 4.0 additional conditions or causes per death.

https://www.cdc.gov/nchs/nvss/vsrr/covid_weekly/index.htm?fbclid=IwAR1qC9bXRTmggpniTBAvlzvAZ-wpZdAsCoFlRwiujGQy01DJlvTM6aOr4HQ#Comorbidities

Hoffnung für die Behandlung von Corona. Eine neue Dokumentation, die mit Hilfe von Interviews von Experten die Herangehensweise verschiedener Länder untersucht und einen optimistischen Weg und Problemlösungen aufzeigen kann:

1 Like

A post was merged into an existing topic: 1984 and Covid Crimes

Die mittlere Verweildauer der Behandlungsfälle mit COVID-19 lag bei 11,2 Tagen, so dass im Laufe des Jahres 2020 1,93 Mio. Verweildauertage erbracht wurden, was 1,9% aller Verweildauertage entspricht.

[…]
Gemessen an der vorhandenen Bettenkapazität ergibt sich eine durchschnittliche Belegungsquote von 1,3% durch COVID-19. Die höchsten tagesbezogenen Belegungsquoten gab es in der zweiten Dezemberhälfte mit knapp 5%
aller Betten.11

(S.16 bzw.12)

1 Like

Findings

At the country-level, there appears to be no discernable relationship between percentage of population fully vaccinated and new COVID-19 cases in the last 7 days (Fig. 1). In fact, the trend line suggests a marginally positive association such that countries with higher percentage of population fully vaccinated have higher COVID-19 cases per 1 million people.

1 Like

In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden (Eyre et al.).

Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Menschen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 trotz Impfung PCR-positiv werden und dabei auch Viren ausscheiden und infektiös sind.

Zudem lässt der Impfschutz über die Zeit nach und die Wahrscheinlichkeit trotz Impfung PCR-positiv zu werden nimmt zu.

Zusätzlich muss das Risiko, das Virus möglicherweise auch unbemerkt an andere Menschen zu übertragen, durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen weiter reduziert werden. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Kontaktreduktion, Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten.

Es gilt zu beachten, dass die STIKO empfiehlt, den Impfstoff Vaxzevria für Personen ≥60 Jahre zu verwenden. Grund sind seltene Fälle von Thrombose mit Thrombozytopenie Syndrom (TTS).

Bei Symptomen wie starken anhaltenden Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Beinschwellungen, anhaltenden Bauchschmerzen, neurologischen Symptomen oder punktförmigen Hautblutungen, die wenige Tage nach Impfung auftreten und anhalten, sollten Patient:innen umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen .

Ärzt:innen sollten auf Anzeichen und Symptome einer Thromboembolie in Kombination mit einer Thrombopenie achten , wenn sich Patient:innen vorstellen, die kürzlich mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca geimpft wurden. Dies gilt insbesondere, wenn Patient:innen über später als drei Tage nach der Impfung beginnende und dann anhaltende Kopfschmerzen klagen oder punktförmige Hautblutungen auftreten.

Grund für diese Hinweise sind spezielle Thrombosen bei Geimpften, die nach der Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria) aufgetreten sind. Aufgefallen sind vor allem Hirnvenenthrombosen, sogenannte Sinusvenenthrombosen (SVT), mit Thrombozytopenie. Bei allen bekannten Fällen traten die Symptome 4 bis 16 Tage nach der Impfung auf.

Vergleicht man die Zahl der beobachteten Fälle mit den erwarteten Fällen (observed versus expected Analyse) so ergibt sich jedoch ein deutliches Signal für eine Risikoerhöhung hinsichtlich des Auftretens einer SVT nach Vaxzevria-Impfung von AstraZeneca .

In den Zulassungsstudien beider mRNA-Impfstoffe wurden wenige transiente Fazialisparesen beobachtet, deren Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung nicht ausgeschlossen werden konnte.

Seit Einführung der Impfung wurden in sehr seltenen Fällen anaphylaktische Reaktionen (allergische Sofortreaktionen) berichtet. Diese traten kurz nach der Impfung auf und mussten ärztlich behandelt werden

Ebenfalls seit Einführung der Impfung wurden nach Gabe der mRNA-Impfstoffe sehr selten Fälle von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen (Myokarditis und Perikarditis) beobachtet. Diese Fälle traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung, häufiger nach der 2. Impfstoffdosis (im Vergleich zur 1. Impfstoffdosis) und häufiger bei Jungen und jüngeren Männern auf. Die meisten Fälle einer Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündung verlaufen mild bis moderat, bei einem kleinen Teil der betroffenen PatientInnen gibt es jedoch schwere Verlaufsformen und wenige Todesfälle. Neue Daten zeigen, dass Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen bei Jungen und jungen Männern sowie bei Mädchen und jungen Frauen unter 30 Jahren nach der Impfung mit Spikevax häufiger beobachtet wurden als nach der Impfung mit Comirnaty. Entsprechend hat die STIKO ihre Empfehlungen dahingehend angepasst bei unter 30-Jährigen ausschließlich Comirnaty einzusetzen.

Nach Anwendung der COVID-19 Vaccine Janssen sind in den USA sehr seltene Fälle von Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenien überwiegend bei jüngeren Geimpften aufgetreten.

Das Auftreten von thromboembolischen Ereignissen (15 vs. 10 Fälle), von Urtikaria (5 vs. 1 Fall) und von Tinnitus (6 vs. 0 Fälle) war zwischen Impfstoff- und Placebogruppe unausgewogen. Je 1 Fall unter den thromboembolischen Ereignissen, alle Urtikaria-Fälle und zwei Tinnitusfälle wurden als impfstoffbezogen bewertet.

Sogenannte Langzeitnebenwirkungen, die unerwartet und erst lange Zeit (z.B. mehrere Jahre) nach der Impfung auftreten, sind bei noch keiner Impfung beobachtet worden und sind auch bei den COVID-19-Impfstoffen nicht zu erwarten.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

1 Like

The aim of this short study was to analyse the correlation between mask usage against morbidity and mortality rates in the 2020-2021 winter in Europe. Data from 35 European countries on morbidity, mortality, and mask usage during a six-month period were analysed and crossed. Mask usage was more homogeneous in Eastern Europe than in Western European countries. Spearman’s correlation coefficients between mask usage and COVID-19 outcomes were either null or positive, depending on the subgroup of countries and type of outcome (cases or deaths). Positive correlations were stronger in Western than in Eastern European countries. These findings indicate that countries with high levels of mask compliance did not perform better than those with low mask usage.

Surprisingly, weak positive correlations were observed when mask compliance was plotted against morbidity (cases/million) or mortality (deaths/million) in each country (Figure 3 ).[…] None of these tests provided negative correlations between mask usage and cases/deaths.

Conclusions

While no cause-effect conclusions could be inferred from this observational analysis, the lack of negative correlations between mask usage and COVID-19 cases and deaths suggest that the widespread use of masks at a time when an effective intervention was most needed, i.e., during the strong 2020-2021 autumn-winter peak, was not able to reduce COVID-19 transmission. Moreover, the moderate positive correlation between mask usage and deaths in Western Europe also suggests that the universal use of masks may have had harmful unintended consequences.

1 Like

Hallo, ich war früher mal in der Deutschen Gesellschaft für Transhumanismus, daher bin ich hier gelandet. Ich würde gern eine Frage in diese Runde stellen:

Beispiel:
Es ist Winter und die Geschwister Anna und Frank wollen ihre 80-jährige Großmutter besuchen.
Sowohl Anna als auch Frank haben sich gerade auf einer Party mit Covid infiziert (Delta), sie sind beide symptomlos aber auf dem Maximum der Infektiosität ihres Krankheitsverlaufs.

Die beiden besuchen die Großmutter hintereinander. Jedes Geschwister verbringt 2 Stunden in der kleinen Küche der Großmutter, wo sie an einem kleinen Tisch gegenübersitzen und sich unterhalten werden.

Anna besucht die Großmutter ohne Maske, auch die Großmutter trägt keine.

Nachdem Anna gegangen ist, kommt Frank für seinen Besuch. Er trägt eine FFP3-Maske 3M Aura 9330+ und bringt auch eine für die Großmutter mit. Er achtet darauf, dass der Nasenbügel korrekt entlang Nase und Wange gebogen ist. Aufgrund der guten Qualität der Maske (niedriger Atemwiederstand) empfinden weder Großmutter noch Frank das Atmen als anstrengend. Sie hatten sich Tage vorher schon per Zoom unterhalten, sodass es auch nicht weiter stört, dass man Masken trägt. Frank sagt seiner Großmutter, sie solle, nachdem er gegangen ist, das Fenster für 20 Minuten öffnen (nicht nur auf Kipp), die Tür des Raumes schließen und diesen für 40 Minuten nur mit Maske betreten.

Kurze Zeit später verstirbt die Großmutter, die ansonsten gesund war, an Covid (Haupttodesursache). Sie hatte außer ihren Enkeln sonst niemanden getroffen (das Essen wurde ihr geliefert).

Frage: Wie viel wahrscheinlicher ist es, dass Anna und nicht Frank für den Tod der Großmutter verantwortlich ist (bitte als Faktor angeben) (angenommen die Impfstatus von Anna und Frank seien identisch.)

Keiner der beiden Enkel hat die Großmutter auf dem Gewissen. Aber wenn du unbedingt einen Faktor haben willst:
0,5
Begründung:
Das entspannte Gespräch mit Anna hat der Großmutter gut getan. Beide konnten frei atmen und hatten keine Angst. Dann kam Frank mit 2 Masken. FFP2 Masken und drüber unterliegen strengen Arbeitsschutzrichtlinien und jeder Träger benötigt eine professionelle Einweisung, wie jene korrekt getragen werden. Zudem waren 2 Stunden Tragedauer viel zu lang. "Die geltende Arbeitsschutzregel empfiehlt für partikelfiltrierende Halbmasken ohne Ausatemventil eine Tragedauer von 75 Minuten mit einer anschließenden Erholungsdauer von 30 Minuten bei mittelschwerer Arbeit (nachträglich ergänzt am 3. Februar 2022). " FFP2-Masken richtig benutzen
Da der Thread “Covid 19 wissenschaftlich” heisst und nicht: “Panikmache durch Mainstreammedien”, verweise ich nochmals auf den Artikel, den ich am 10.Mai gepostet habe: Covid 19 wissenschaftlich - #75 by zanthia

Diese Maskenstudie konnte nicht zeigen, dass das Tragen von Masken Covid-Fälle bzw. Tote verhindert. Im Gegenteil. Es wurde sogar eine moderate, positive Korrelation festgestellt: also dort, wo Menschen häufiger Masken trugen, gab es leicht MEHR Covid-Fälle/Tote, als dort, wo Menschen weniger Masken trugen.

Im Falle der Großmutter spielen die Masken jedoch für ihren Tod keine Rolle. Frank hat mit seinen Masken zwar wieder die alt bekannte Angst geschürt, die alle Menschen seit Frühjahr 2020 stresst, aber die Freude, 4 Stunden mit den Enkeln quatschen zu können, ist wiederum gut für das Immunsystem.

Für diese Behauptung gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, nur Vermutungen. Selbst das RKI sagt aus:

Schließlich gibt es vermutlich auch Ansteckungen durch Personen, die zwar infiziert und infektiös waren, aber gar nicht erkrankten (asymptomatische Übertragung). Diese Ansteckungen spielen vermutlich jedoch eine untergeordnete Rolle (30).
RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Epidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19

Die Studie, auf die das RKI verweist, schlussfolgert, dass dringend robuste, epidemiologische Evidenz benötigt wird - da sie fehlt.

Also:

  1. Dass das Tragen von Atemschutzmasken vor Covid 19 schützt, konnte bisher nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Eine weitere Studie auf deutsch ist bereits in der Fachzeitschrift “up2date” vom Thieme -Verlag im Herbst 2020 erschienen. Siehe mein Post hier: Covid 19 wissenschaftlich - #19 by zanthia
  2. Dass gesunde (asymptomatische!) Menschen ansteckend sind bzw. für das Infektionsgeschehen relevant sein könnten, ist bisher nur eine Vermutung, für die robuste, wissenschaftliche Evidenz fehlt.

Zu guter Letzt ein Verweis darauf, was Covid 19 eigentlich ist. Covid 19 ist eine akute Atemwegserkrankung. Bevor die Pandemie zu uns kam, kannten wir akute Atemwegserkrankungen als Erkältung, grippalen Infekt oder auch als die (gerade für alte Menschen) nicht ungefährliche Grippe (Influenza). Ein schlimmer Verlauf einer akuten Atemwegserkrankung konnte auch schon früher zu Organversagen oder einer Lungenentzündung führen und somit tödlich sein. Vor der Coronapandemie jedoch war die statistische Erfassung derjenigen, die an akuter Atemwegserkrankung (z.B: durch Influenza) verstorben sind, nur über eine Übersterblichkeit möglich, da akute Atemwegserkrankungen auf Totenscheinen nicht eingetragen wurden. Siehe hierzu:

In der Todesursachenstatistik wird das vom Arzt eingetragene Grundleiden, aber nicht die „unmittelbare Todesursache“ oder die „mit zum Tode führende Krankheit“ gezählt. Deshalb können durch Influenza mitverursachte Todesfälle nicht aufgrund der Todesursachenstatistik gezählt werden. Bei der Ermittlung der influenzabedingten Sterblichkeit wird ein Ansatz der Berechnung der Übersterblichkeit in den Wochen oder Monaten mit Influenzazirkulation verwendet. Durch die Differenz der tatsächlichen zur erwarteten Sterblichkeit werden dann die influenzabedingten Todesfälle berechnet

(Influenza – Wikipedia)

Wäre also die Großmutter aus deinem Beispiel vor der Coronapandemie an einer akuten Atemwegserkrankung gestorben ( z.B.: noch im Januar 2020), hätte der Arzt nicht die akute Atemwegserkrankung als Todesursache angegeben, sondern andere Grunderkrankungen.
Warum aber werden jetzt akute Atemwegserkrankungen ( wie Covid 19 oder Influenza) im Totenschein angegeben, obschon das vorher nicht gemacht wurde? Ganz einfach: die Abrechnung von Covid 19 Patienten wird erleichtert und gefördert. In einem anderen Thread habe ich geschrieben:

Der Altersmedian von Covid -Toten war immer schon über 80. Herzinfarkte, Schlaganfälle und Vorerkrankungen spielten keine Rolle, wenn ein positiver PCR-Test erlaubte, Covid 19 als Todesursache einzutragen. Selbst ohne positiven Test kann Covid 19 eingetragen werden, sobald ein begründeter Verdacht besteht. Kliniken erhalten seit der Pandemie eine Extravergütung für Covid 19 Patienten 1984 and Covid Crimes - #10 by zanthia

Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass sobald ein positiver Corona-Test vorliegt, viele Ärzte keine Veranlassung mehr sehen, z.B. zusätzlich noch auf Influenza zu testen.

So wäre es also durchaus möglich, dass sich die Großmutter über eine Schmierinfektion (über die Essenslieferung), die übrigens auch bei Corona als Ansteckungsweg neben der Tröpfcheninfektion diskutiert wurde, mit einer akuten Atemwegsinfektion infiziert hat und vielleicht Influenza hatte, oder auch eine bakterielle Lungenentzündung, an der sie dann gestorben ist. Das aber kann man nur wissen, wenn die Ärzte vor Ort neben den üblichen Corona-Tests auch die anderen Tests gemacht haben.

…ist also schonmal fragwürdig. (denn akute Atemwegserkrankungen wie Influenza als Haupttodesursache “gab” es vorher nicht)

Was aber wirklich tragisch an deinem Beispiel ist, ist die Belastung für alle Beteiligten. Eine Großmutter hatte 80 Jahre lang ihre eigenen Entscheidungen treffen können, ihr eigenes Risiko vertreten können und damit lange überlebt. Sie hat in deinem Beispiel auch entschieden, dass sie sich mit ihrer Enkelin maskenfrei unterhält und hat ihrem Enkel zu Liebe die Maske aufgesetzt und gelüftet. Dass von Seiten der Regierung und von Medien eine Atmosphäre hergestellt wird, in der Fragen wie deine überhaupt gestellt werden und leider viele Menschen belasten, ist ein Verbrechen und jenseits wissenschaftlicher Redlichkeit.
Als Transhumanist solltest du über deine eigene Frage hinaus gehen und grundsätzliche Fragen stellen. Wer profitiert davon, dass massenweise Masken verbraucht werden, wer profitiert davon, dass Totenscheine auf Covid ausgestellt werden? Früher wäre niemand auf die Idee gekommen, einem gesunden, völlig symptomlosen Enkelkind die Schuld am Tod der Oma zuzuschieben. Noch nicht einmal einem erkälteten Enkelkind. Denn dies ist weder wissenschaftlich, noch ethisch gerechtfertigt. Falls dein Beispiel von persönlicher Betroffenheit herrührt, tut mir das sehr Leid. Aber hier kann ich dir nur dringend raten, so bald wie möglich aus der Angst herauszukommen, die uns jahrelang eingeredet wurde. Sachliche Informationen, aufrichtige Wissenschaftler, Studien und vorallem eigene Fragen und eigene Recherche helfen dabei enorm. Viele Anregungen findest du bereits in diesem Thread.

1 Like

Hallo Focus, wie lange war das eigentlich her? Du meinst damit De:Trans, oder gab’s in der Zwischenzeit noch eine andere Gesellschaft für Transhumanismus? Hast du etwas von der Zeit mitbekommen, in der die TPD aktiv war?

Ich finde es etwas komisch, dass ein Transhumanist davon ausgeht, dass ein Mensch mit 80 Jahren “ansonsten gesund” ist, aber dann aufgrund eines einfachen Infekts stirbt. Wie man an den Statistiken zu Covid sieht, sind vor allem ältere Menschen von dieser Krankheit tödlich betroffen. Woran liegt das? Das könnte etwas damit zu tun haben, dass ältere Menschen allgemein eher dazu neigen, zu sterben. Dies hängt mit dem Phänomen des Alterns zusammen. Es gibt viele Transhumanisten, welche das Altern als Krankheit sehen, die es zu bekämpfen gilt.

Eine Behandlung gegen das Altern wäre wohl das effektivste Mittel gegen Covid und auch die meisten anderen Krankheitserreger. Wird das irgendwo propagiert? Natürlich nicht. Wieso? Gesunde Menschen sind nicht profitabel. Die Idee, ein effektives Mittel gegen das Altern zu entwickeln, erscheint sehr lukrativ für die Firma, welches dieses Mittel verkauft. Sie hätte es aber mit der gesamten restlichen Pharmalobby zu tun. Es braucht wohl Leute vom Format von Elon Musk, um gegen einen solchen Widerstand bestehen zu können.

Es gibt aber auch sehr einfache Methoden, um das Immunsystem von Menschen zu stärken. Es wird immer wieder bestätigt, dass die meisten Menschen in Deutschland einen Vitamin D Mangel haben. Vitamin D bildet der Mensch mit der Hilfe von Sonnenlicht. Die ganzen Lockdowns und auch Masken sind da ein wenig kontraproduktiv. Aber das größte Problem ist, dass die meisten Menschen Vitamin D gar nicht auf dem Radar haben, und nicht wissen, wie zentral wichtig dieses Vitamin für die Funktionalität des Immunsystems ist.

Jetzt mal eine Frage: Wie korreliert das freiwillige Tragen von medizinischen Masken mit dem Verhalten gegenüber Vitamin D? Handelt es sich bei exzessiven Maskenträgern (unter freiem Himmel wenn niemand in der Nähe ist) vielleicht vornehmlich um die Gruppe, die Angst vor Hautkrebs hat und deswegen Sonnenlicht meidet, und sich dadurch für einen Vitamin D Mangel prädisponiert? Wäre ja möglich. In diesem Fall hätte Frank die Großmutter wahrscheinlich eher auf dem Gewissen als Anna, denn die Maske als direkter Faktor spielt, wie Zanthia bereits dargelegt hat, (interessanterweise) keine allzu große Rolle.

Wenn man das Thema der Verantwortlichkeit für die Gesundheit anderer auf die Spitze treiben wollte, müsste man folgerichtigerweise auch die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit hervorheben. Je besser das eigene Immunsystem funktioniert, desto niedriger ist die Erregerlast, die man an andere weitergeben kann. Und bei der Verantwortung für die eigene Gesundheit ist vor allem das korrekte Wissen um gesundheitliche Zusammenhänge entscheidend. In diesem Bereich kann es tatsächlich tödliche Folgen haben, sich von Fehlinformationen in die Irre führen zu lassen.

Als liberal denkender Mensch, bin ich aber gegen eine Verpflichtung zur eigenen Gesundheitsoptimierung. Wenn Menschen ihre eigene Gesundheit (für sich oder andere) optimieren wollen, dann bitte aus eigener Einsicht, und nicht aus gesellschaftlichem oder juristischem Zwang heraus.

1 Like

ich antworte auf zanthia erst später,
nur kurz zu michael:

  • das war ab 1999
  • es gab nur detrans meines wissens.
  • von der TPD zeit hab ich eher nur am rande was mitbekommen. ich verstehe die frage nicht ganz. natürlich bekommt man das irgendwie “mit”…

es sind natürlich auch ein paar gesunde/junge leute gestorben. ein typischer fall ist das sicher nicht, darum ging es aber auch gar nicht, es war ein fehler, dem beispiel unnötige ausschmückende information zuzufügen, um die es mir gar nicht ging. aus fehlern wird man schlauer… tut mir leid. natürlich ist jeder auf die ein oder andere weises schon als baby “krank”, und natürlich hat alterung einen (philosophisch gesehen) vergleichbaren effekt wie krankheiten, es lässt sich ja gar nicht scharf abgrenzen.

gesunde menschenim erwerbsfähigen und konsumfähigen zustand sind m.e. definitiv profitabler als kranke, gesamtökonomisch. insofern müsste man sich nicht eher fragen, warum die wirtschaft als solche das nicht mehr unterstützt. die pharmalobby die von diversen krankheiten profitiert, ist ja ein sonderfall, die gesamtwirtschaft besteht aus duzenden anderen branchen.

wie viel vit d supplementierst du? ich hab ja alle PDFs vom BfR gelesen, die sind gut. v.a. weil man das zustandekommen der empfehlungen so besser versteht, und auch weiß, wo man aus diesem grund mehr nehmen kann (z.B. weil sie die ergebnisse halbieren, weil sie davon ausgehen, dass manche leute so blöd sind, dass sie zwei NEMs nehmen, in denen z.T. dasselbe drin ist)…

Naja, ich als FFP3-Aficionado und Hautkrebsrisikominimierer konsumiere in der Tat VitaminD/K2-NEMs…

Jetzt sag ich doch nochmal was zur Maskenstudie und nehm das vorweg: Es ist ein Unterschied, wie eine Maske in einem kontrollierten, klar definierten Setting mit korrektem Trageverfalten funktioniert (und ob man nur dieses eine Setting betrachtet, was dort passiert oder nicht passiert), oder ob man eine Schar von 100 Millionen Leuten über Monate beobachtet, die alle möglichen Verhaltensweisen an den Tag legen bzgl. Masketragen und Nicht-Tragen, und gemeinsam mit anderen Leuten und in der Familie ohne Maske essen usw., und wie die die Masken typischerweise tragen und was für Masken das sind. Mich interessieren diese Gesamtpopulationsbetrachtungen weniger als die Betrachtungen, die ich selbst für mich anwenden kann in konkreten Situationen und bei denen ich dann Wahrscheinlichkeiten angeben kann, inwiefern ich ein Risiko für mich senken kann und ob sich das lohnt im Sinne von Kosten-Nutzen (Stress/Lebensqualität vs. ne ggf. etwas heftigere Grippe mit potentiellen Langzeitproblemen (kann Long-Covid-mäßige Antriebsarmut über Monate wirklich nicht gebrauchen, ne Woche Grippe ist ja noch akzeptabel)).

Bei einer Gesamtpopulation kann es theoretisch sein, dass wenn in Population X ein krasses Virus grassiert und die Leute dann Masken tragen, und in Population Y auf einem anderen Kontinent kein Virus unterwegs ist und die Leute daher keine Maske tragen, dass dann offensichtlich Nicht-Tragen ganz massiv mit “keine Infektionen” korreliert und “Tragen” korrelliert mit Virus". Dito über t (Zeit)-Achse.

Generell bringt es wenig, wenn man sich immer die Studien zusammensucht und denen glauben schenkt, die die eigene Meinung zum Ergebnis haben. Erwische ich mich auch oft bei. (confirmation bias usw).

siehe julia galef: scout mindset, auf youtube. ist ganz gut. Julia Galef - Wikipedia

Hallo,
ich habe mich entschieden, mich zunächst auf einen möglichst eng definierten “Versuchsaufbau” zu konzentrieren mit möglichst wenig “Störvariablen”:

Nehmen wir an, es werden 4000 Versuchtspersonen zufällig rekrutiert, die alle 70 Jahre alt, nicht Bartträger, und nicht geimpft sind. Sie werden zufällig in 2 Gruppen A und B aufgeteilt. Jede Gruppe wird erneut zufällig in die Gruppen A1/A2 bzw. B1/B2 aufgeteilt.

Alle Personen werden nun in Isolations-Einzelhäuser verbracht (pro kleinem Ferienhaus eine Person), wo sie 14 Tage lang verbleiben und Nahrung erhalten, die mindestens 1 Woche in “Quarantäne” war bzw. desinfiziert bzw. erhitzt wurde. Anschließend benutzen sie einen PCR-Test und einen Antigen-Test nach Anleitung, um sich auf Covid zu testen. Das Ergebnis sei gewesen, dass niemand CoV-positiv war.

Nun lassen sich die Gruppen A1 und B1 freiwillig mit Covid (Omikron BA.5) infizieren. Bei allen Versuchspersonen wird dieselbe Infektionsmethode angewendet, und es wird nach einigen Tagen (immer gleicher Abstand) erneut getestet. Das Ergebnis sei, dass bei jeder Gruppe exakt 900 Personen CoV-positiv sind.

Die 900 Personen der Gruppe A1 sowie 900 Personen der Gruppe A2 erhalten nun FFP3-Masken “Aura 9330” sowie eine 5-minütige Einweisung in deren Handhabung. Wissenschaftler und Ärzte überprüfen und bestätigen den Dichtsitz der Masken.

Jede Person der Gruppe A1 begibt sich nun zusammen mit einer Person der Gruppe A2 in einen fensterlosen Raum der Größe 2x2x3 Meter. Dort sitzen die Personen zusammen auf einem kleinen Sofa, wo sie zunächst 1,5 h einen Film anschauen, und anschließend liest die Person aus Gruppe A1 1,5 Stunden lang der Person aus Gruppe A2 aus einem Buch vor.

Dasselbe geschieht mit Gruppe B, nur dass hier keine Masken ausgegeben werden.

Nach den 3 Stunden werden die Personen wieder getrennt und die Personen aus den Gruppen A2 und B2 werden in ihre Isolations-Ferienhäuser zurückgebracht, wo sie sich für die nächsten 14 Tage täglich auf CoV testen mit PCR und Antigen.

Fragen:

  1. Angenommen, das Ergebnis ist, dass in Gruppe B2 200 Personen CoV-positiv getestet werden. Haltet ihr das für plausibel? Wenn nicht, nennt bitte die Zahl, die ihr für plausibel haltet.

  2. Wie viele Personen würdet ihr schätzen werden in Gruppe A2 positiv getestet, basierend auf 200 Personen in Gruppe B2 bzw. basierend auf eurer eigenen Schätzung aus Frage 1.

Um es vorwegzunehmen: Meine Schätzung, basierend auf 200 in B2, ist: 0-2 Personen

So, sorry für die verspätete Antwort. War in letzter Zeit ziemlich eingebunden.

Diese Argumentation hört sich erst einmal sehr vernünftig an. Wenn das System korrekt funktionieren würde, würde der Staat die schlimmsten Auswüchse der Pharmalobby unterbinden (dazu zähle ich übrigens auch die vielen unnötigen Operationen).

In den letzten Jahrzehnten hat sich aber die Macht der global operierenden Konzerne im Vergleich zur Macht der Nationalstaaten (und auch der EU) doch deutlich konsolidiert. Es macht für die Politiker der Nationalstaaten, insbesondere für Deutschland, wenig Sinn da durch effektive Regulierung querzuschießen. Die Pharmafirmen sind eine Goldquelle für die deutsche Wirtschaft. Wenn diese zu sehr vor den Kopf gestoßen werden würden, würden die wo anders Fuß fassen.

Eventuell hätten allzu kritische Politiker auch um ihr Leben zu fürchten. Dies wiegt wichtiger als die Gesamtperformance der Deutschen Wirtschaft. Eine Partei, die mit dem Lobbyismus wirklich aufräumen wollte, würde bestenfalls so verschrien werden wie die AfD, aber vermutlich eher so zugrunde gehen wie die Piratenpartei.

Ich wünschte, es wäre anders, aber es wird ja immer offensichtlicher wie sehr das Phänomen der regulatory capture die Interessen der Menschen (oder gar der Gesamtwirtschaft) zu Gunsten von egoistischen Kapitalinteressen sabotiert.

In der Regel 2000 IU pro Tag. Im Winter gehe ich teilweise kurzfristig bis 12000 IU hoch, just in case. Ich weiß, dass dieses Vorgehen nicht gerade optimal ist. Idealweise würde ich meinen Vitamin D Spiegel regelmäßig kontrollieren lassen. Aber ich denke, mit dieser Strategie fahre ich trotzdem viel besser als jemand, der gar nicht supplementiert.

Ok, wie viel nimmst du?

Diesen Ansatz halte ich für grundsätzlich richtig. Das geht ja in Richtung von Personal Science. Nur ist da die Frage, welche Daten du da zu Grunde legst. Infektionskrankheiten bekommt man ja nicht allzu häufig, von daher ist die persönliche Datenlage relativ spärlich. Man müsste da schon über viele Jahre Daten sammeln, um zu einigermaßen verlässlichen Schlüssen zu kommen.

Interessanterweise war die Coronazeit für mich eine der Zeiten, in denen ich am wenigsten ernsthaft krank war. Woran das gelegen hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht habe ich (unbewusst) Verhaltensweisen vermieden, die meine Gesundheit deutlich gefährden könnten, weil ich wirklich gesund bleiben wollte, aber das ist eher Spekulation.

Das ist durchaus ein großes Problem. Man muss sich schon intensiver mit der Interpretation von Studien auseinandersetzen, um nicht zu falschen Schlüssen zu gelangen. Kritisches Verständnis und Dialektik sind hier wirkliche Lebensretter. Ich vertraue am ehesten Langzeitstudien und Meta-Studien. Aber diese sind naturgemäß relativ selten.

P.S.: Eine Antwort auf deinen zweiten Post kommt noch.

Hallo Michael!

“Laut dem Statistischen Bundesamt erwirtschaftete die deutsche Pharmaindustrie gut 0,8 Prozent der Bruttowertschöpfung in Deutschland.”
Dass sich bei Interessenkonflikten innerhalb der Wirtschaft die Pharalobby gegen alle anderen Lobbys durchsetzt, halte ich für ausgeschlossen. Denkbar ist eher, dass die Gesamtwirtschaft will, dass sich die Leute impfen lassen, und die TEILE der Pharmalobby auch. Wer natürlich ein Medikament bei erfolgter Infektion verkaufen will, der ist nicht happy über viele Geimpfte mit leichterem Verlauf. Sind auch innerhalb der Pharmalobby interessenkonflikte, die einen Verkaufen präventivmedizin, die anderen therapeutische medizin, das beißt sich, wenn es nicht beides in derselben Hand ist und zudem gleich viel einbringt, sodass es egal ist, was dominiert.

Generell läuft viel schief, ja. Muss man sich halt politisch engagieren, wenn man es besser kann/weiß…

Vit D: ich mach auch 50 µg, und 50 µg vit K2 (keine ahnung ob sinnvoll/nötig), ganzjährig, werd aber auch demnächst bluttests machen lassen.
außerdem nehm ich Jod (150-175), aber kein Jodsalz (bessere kontrolle / keine abhängigkeit von “genug salz essen”, was ja auch nicht so gut ist). noch diverses anders (selen (50), b12, öl, kalium, etwas eisen (weil sehr wenig fleisch), inulin (1-2EL), haferkleie, vit c (50-100)). ich hab keine ahnung, ob das alles viel bringt, unterm strich.
danke für den hinweis, dass man egtl. für den winter anpassen müsste, je nach sommer freizeitverhalten.

Meine Vermutung ist, dass Impfung + FFP3-Masken + erheblich eigene Isolation und der Familie (was bei der Mehrheit ja gar nicht geht oder nicht gewünscht ist) tatsächlich mit einer erheblichen Reduzierung der Wahrscheinlichkeit von Erkrankung/schwerem Verlauf einhergehen, der Durchschnittsmensch aber auf die Dauer gesehen sol nicht leben kann und will, und daher früher oder später eh erkrankt, einfach weil man sich halt am Abendbrottisch mit den Kindern nicht schützen kann und will usw. Klar, man kann wohl die Häufigkeit von Infektionen reduzieren, aber dann würde mich wirklich mal interessieren, wie eigentlich die Mortalität bzw. LongCovid bei Reinfktionen aussieht. Oops: Risiken steigen mit jeder Reinfektion | PZ – Pharmazeutische Zeitung
Nicht gut. Also Kommando zurück, Schutzverhalten im Rahmen des Akzeptablen bringt wohl doch immer was, auch über die Zeit…?

Kurz vor Corona hatte ich ne wirklich schwere Erkältung, mit Herzrhythumsstörungen. Seit Corona hatten weder ich noch meine Eltern (die auch mit ffp3 rumlaufen im supermarkt usw) je irgendetwas. Schweinegrippe hatte ich übrigens auch, was heftig war, vllt bin ich da auch ein gebranntes Kind.

Was ich mich kürzlich gefragt habe, ist, ob die Maskenaversion evtl. auch ein bisschen mit schlechter Atemtechnik zu tun haben könnte. Vielleicht muss man einfach etwas bewusster atmen, als ohne Maske, v.a. wenn man sich nicht bewegt und die Atmung natürlicherweise minimal ist.

zum Link:
correctiv ist mit vorsicht zu genießen, politisch tendenziös, aber man kann ja nachprüfen.