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Wann werden KI-Roboter schlau-er als der Mensch?

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(Manfred) #349

Der erste “künstliche” TV-Nachrichtensprecher hatte in China seinen Auftritt:


(Steffen Hannemann) #350

Er kann noch nicht die Nachrichten selber aus hunderten Meldungen moderieren, sondern liest nur vor was Menschen schreiben.

Da sind die Alexa und Cortana bereits weiter.
Zur Zeit ist KI noch ein Hilfsmittel des Menschen und noch ohne eigenes Bewusstsein:
" «Weder gut noch schlecht»

Im Prinzip, sagt Aksela, sei künstliche Intelligenz nicht mehr als ein Werkzeug, das uns erlaube, einige Dinge besser zu machen als früher. Oder schlechter, möchte man einwerfen mit dem Gedanken an automatisierte, selbstlernende Waffensysteme. Doch auch darauf hat der Informatiker eine Antwort: Das Werkzeug als solches sei neutral. Gut oder schlecht sei aus gesellschaftlicher Sicht der Zweck, zu dem es eingesetzt werde. Es sei anzunehmen, dass die «Bösen» danach strebten, KI für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Deshalb müssten sich auch die «Guten» auf der anderen Seite des Zauns damit auseinandersetzen."


(Manfred) #351

Das Bemerkenswerte ist nicht die Technik, nicht der Sprecher. Das hätte man mit einer sprechenden Puppe schon lange hinbekommen können. Das Bemerkenswerte ist, dass ein Staat, eine staatliche Institution so etwas tut. Es ist als Signal an alle Welt und an die eigene Bevölkerung zu verstehen: „Seht her, das sind nun unsere Prioritäten!“


(Steffen Hannemann) #352

Naja führen bei KI zu sein, kann neben wirtschaftlichen Erfolg auch zu militärischer Macht und totaler Überwachung genutzt werden. Auch auf die Frage: Was tun wenn der KI-Roboter die Jobs überflüssig macht hab ich noch nie Lösungen wie das BGE in China gelesen.
Auch kann man diesen Erfolg nicht wirklich neutral bestätigen, weil China schon vor vielen Jahren angegeben hat: Nieren aus 3D-Druckern aus körpereigenen Stammzellen erzeugen zu können. Das hat sich als reine Propaganda herausgestellt!
Echt oder nicht echt - das hier:

"Xiaoyi, der kleine chinesische Roboterarzt, wird ein Jahr lang in mehreren Gesundheitszentren getestet

Der erste Roboterarzt hat eine künstliche Intelligenz. Es spart den Praktizierenden im chinesischen Gesundheitszentrum wertvolle Zeit.
Der Androide, der in der Medizin einen hohen Grad erreicht hat, kann eine Prä-Diagnose und eine Überweisung durchführen.

Ende 2017 gewann er sein Medizinstudium von Hand und erhielt 456 von 600 Punkten im chinesischen Staatsexamen. Xiaoyi, “der kleine Arzt” auf Chinesisch, ist das erste Modell eines Humanoiden-Roboters mit künstlicher Intelligenz (KI), der von der Firma iFlytek entwickelt wurde. Beeindruckender: Während die Studenten zehn Stunden Zeit hatten, um die Prüfung abzulegen, konnte der kleine Androide den Raum nach … nur einer Stunde verlassen! Konkret wurde sein Algorithmus mit 53 medizinischen Büchern, zwei Millionen Patientenakten, 400.000 medizinischen Berichten und mehr als einer Million Bildern “gefüttert” …"


(anonymous10) #353

Stimmt! Und das könnte auch das größte Problem der Chinesen bei der Automatisierung werden. Aber da in China besonders für einfache dienstleistende Tätigkeiten die Arbeitskraft nach wie vor extrem billig ist, wird da so schnell kein Roboter konkurrenzfähig sein. Und das sind in China gegenwärtig immer noch die Mehrzahl aller Jobs. Von der Seite hat die KP erst mal nichts zu befürchten. Bei den höher qualifizierten Tätigkeiten sieht das schon anders aus. Aber auch da überwiegt nach wie vor grenzenloser Optimismus, was die zukünftige neue schöne KI-Welt alles so bringen kann. Trotzdem wird sich die chinesische Führung sicherlich mit diesen Fragen befassen. Allerdings nicht öffentlich. Na ja und über die Ideen, wie die Chinesen diese Dinge zukünftig lösen wollen, wird ja bei uns gerade wieder heftig spekuliert.


(Manfred) #354

P.S. … und da ich “Fred47” den oben stehenden Kommentar auf dem smartphone geschrieben habe, erscheint er, nur die KI weiß warum, wie schon einmal unter “anonymous10” :tired_face:


(Steffen Hannemann) #355

Da wird in der Wirtschaftspresse gerade die Angst an die Wand gemahlt, das China der Auslöser für den nächsten großen Crash ähnlich 2003/08 sein wird.

Die Unsicherheit ist zur Zeit sehr Groß, es muss aber nicht Zwangsläufig zu einer neuen Finanzkrise kommen, was die Gesellschaft nur wieder zurückwerfen würde.

Die KI regelt heute die Finanzplätze und wenn es da richtige Sicherheiten einprogrammiert hat, könnte man ein neues 2008 verhindern. Vielleicht beschleunigt diese Angst jetzt die KI und Robotik Umsetzung.

““Robotik ist wie eine andere Lebensform, mit der wir diesen Planeten teilen und die jeden Tag ein wenig wächst”,
heißt es in einer Art Präambel. Und weiter:
“Das Ziel dieser Herausforderung ist simpel: das Wohl der Menschheit. Dass jede einzelne Person auf dieser Welt ihr Leben mit Robotern teilen und glücklich werden kann wie nie zuvor.””

Geld ist erst mal ein wichtiger Aspekt bei der Finanzierung, sowohl für das BGE als auch für den Einsatz von KI-Roboter.
Zunächst werden alle Fahrzeuge autonom, gut möglich, dass schon in 5 Jahren von Mensch gesteuerte Fahrzeuge verboten werden. Dann fallen schon mal alle Tax-, LKW-, Lock-, Busfahrer und Piloten weg. Ganz einfach weil das Autonome Fahren sicherer und vor allen billiger ist.
Als nächstes werden alle Kassierer-innen überflüssig. Das Anstellen vor der Kasse gehört dann der Vergangenheit an. Dies wird die Akzeptanz der KI-Systeme verbessern.

Ein kleiner Schritt ist es dann nur noch zu autonomen KI-Roboter. Die ersten werden noch teuer, aber sehr schnell wird jeder seinen eigenen Ki-Roboter haben. Genau wie heute Handy, PC werden diese humanoiden KI-Roboter alles in 10 Jahren Realität. Sie machen alles was der Mensch nicht mag: Putzen, Kochen, Aufräumen, Arbeiten…
KI-Roboter werden durch ihr hohes Wissen zu unsere Berater, Lehrer, Ärzte und wir können ihre Form bestimmen und werden sie lieben.

Wenn KI-Roboter unsere Güter und Dienstleistungen erbringen, dann werden sie uns ihren Lohn schenken, welcher als BGE ausbezahlt wird.

Das BGE wird 1500 Euro betragen und schnell an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst. Es wird auf 2000…3000…5000…10.000 Euro ansteigen, bis Geld und Besitz sinnlos werden. Wir in der Star Trek Gesellschaft leben, wo jeder über alles verfügen kann was wir benötigen. Wir erfahren und verstehen dank der SuperKI, dass wir mit allen Bewohnern des Planeten in Symbiose verbunden sind und es jeden nur gut gehen kann wenn es allen gut geht.


#356

Oder die 1930er mit Großer Depression, Aufstieg extremistischer Kräfte und anschließendem Krieg wiederholen sich gerade irgendwie?

Diese Vorgehensweise würde zu massiver Inflation führen, sodass man sich von den 10,000€ am Ende nicht viel mehr kaufen könnte als von den 2000.


(Steffen Hannemann) #357

Die Ursache für die Depression von 1929 war eine zu knappe Geldpolitik der Notenbanken. Geld ist das Blut der Wirtschaft, genau wie wenn man den Mensch das Blut entzieht, kracht der Organismus zusammen, die Wirtschaft kollabiert.
Genau darum fluten die Notenbanken heute die Wirtschaft mit Geld. Genau aus dem Grund ist ein großer Einbruch wie 2003/2008, oder gar 1929 heute unwahrscheinlich.
Auch hier: Durch mehr Wissen besseres Verständnis und Möglichkeiten die Welt zum Wohl aller zu gestalten.

Geld ist nichts weiter als ein Mittler zwischen Angebot und Nachfrage. Heute hat es viel mehr Angebot, als Nachfrage Kaufkraft, Geld gegenübersteht.
Darum hat es die Gefahr einer Deflation, das alles immer billiger wird, weil es niemand mehr nachfragt. Nur mit einer starken Lobby und Vernichten von Überschuss lassen sich noch Preiserhöhungen durchsetzen - Beispiel Butter!

Gerade durch KI kann man alles viel billiger erzeugen und anbieten. Beispiel hier die Verwaltung, Bürokratie, jetzt versucht man in DE den Weg von Estland zu gehen, alles vom heimischen PC aus erledigen, was Millionen Angestellte, Beamte überflüssig macht.

"Treiber von neuen Entwicklungen sind stattdessen Menschen, die Ideen haben und umsetzen, ein Publikum, das Neues schnell aufnimmt und ausprobiert und das ebenso schnell bessere Lösungen einfordert, wenn etwas nicht klappt - anstatt wieder zu Stift und Papier zurückzukehren. Gerade dieser Impuls ist aber in Deutschland weitverbreitet. Der Anteil der Bürger, die digitale Verwaltungsangebote nutzen, ist von 2016 bis 2018 gesunken, statt zu steigen. Die Idee, dem Staat digital eine große Menge von Daten zugänglich zu machen, stößt zum Beispiel aus historischen und sehr gut nachvollziehbaren Gründen bei vielen Bürgern auf großes Misstrauen. Aber zu häufig endet die Debatte an dieser Stelle: Hier gibt es Risiken, also lassen wir es lieber. Dabei ist die Frage längst nicht mehr, ob sich auch der bürokratische Teil unseres Lebens ins Netz verlagert, sondern wie schnell und zu welchen Bedingungen.

Und niemand, der schon einmal mehr als eine halbe Stunde auf unbequemen Hartschalen-Stühlen in einem schlecht gelüfteten Bürgeramt verbracht hat, weil wieder einmal fast kein Mitarbeiter vor Ort ist, kann darin ernsthaft eine negative Entwicklung sehen. Sich auf Digitalisierung auch von Staatsseite einzulassen, heißt nicht, die Ansprüche herunterzuschrauben: Online-Dienstleistungen von Behörden müssen gleichzeitig sicher und einfach zu bedienen sein. "

Natürlich ist die KI gerechter, bevorzugt/benachteiligt niemand wegen Nase, Herkunft - Bürokratie auf ein Minimum reduzieren, Fahrkarte und Geld-abheben geht doch auch am Automaten!
Was kostet die Bürokratie dem Steuerzahler?

“Demnach beliefen sich die zu erwartenden Kosten für Pensionen und Beihilfen zu Arztbehandlungen allein für Bundesbeamte Ende 2016 auf 647 Milliarden Euro, das waren 63 Milliarden Euro mehr als im Jahr davor.”

Hiezu sollte man wissen, das ein 1000 Euro BGE für alle 80 Millionen in DE - auch Kinder nur 960 Milliarden pro Jahr kostet!
Also dann mal los und KI-Digitalisierung sofort umsetzen!


(Manfred) #358

Mal hier eine etwas andere, interessante Sicht auf die derzeitige KI-Entwicklungen:

"Es gab einmal eine Berufsgruppe gefragter Experten. Sie kassierte hohe Gehälter und baute komplexe Produkte, die oft die Außenwelt nicht mehr verstand - sie selbst manchmal auch nicht, aber die Produkte verkauften sich ja. Diesen Experten war das auch egal, denn sie hatten ihre komfortable Subkultur mit ihrem eigenen Spezialjargon. Sie lösten eine Menge Probleme, die für sie in ihrer kleinen Welt bedeutend waren, sie hatten aber das Ganze aus dem Blick verloren. So veränderten sie die Gesellschaft global und in massiver Art und Weise. Am Schluss stürzten sie viele ihrer Mitmenschen in die Armut … ".

Die Rede ist von den Bänkern, welche die letzte Finanzkrise auslösten.

Und nun scheint "… dass eine weitere Berufsgruppe gerade auf dem Weg ist, die gleichen Fehler zu machen. Es handelt sich um die Informatiker … ", die Entwickler von KI.

Auch sie verstehen teilweise jetzt schon nicht mehr, wie das eigentlich funktioniert, was Sie da erschaffen. Es funktioniert eben einfach. …

Der ganze Artikel, geschrieben von keinem geringerem, als dem Vizepräsidenten der Gesellschaft für Informatik, ist gerade in der SZ erschienen und hier nachzulesen.


(Steffen Hannemann) #359

Würde sagen, dass manche Journalisten eigentlich nicht mehr wissen was sie schreiben und vom Thema Null Ahnung haben, diese wird man schon sehr bald durch KI ersetzen, welche sich mit den Thema auskennt und das schneller als denen lieb ist. Wie kann mann denn die Gier der Banken mit den mini Gehalt der KI-Entwickler vergleichen, noch nie was von Millionen Boni gehört?


(Steffen Hannemann) #360

Anders als bei der 1. bis 3. Industrialisierung, werden jetzt die Chefs und all jene überflüssig, die am angesehensten sind mit den höchsten Löhnen.

“Künstliche Intelligenz weist einen entscheidenden ökonomischen Faktor auf: Sie verbilligt Prognosen. Im Unterschied zur Datenverarbeitung schaut sie in die Zukunft. Sie kann die Bewegung eines Autos prognostizieren und seine Kollisionswahrscheinlichkeit reduzieren. Sie kann Millionen von Bildern nach Anzeichen für Krebs durchsuchen. Sie kann den Ausfall von Systemen und Maschinen voraussagen oder zeigen, wie Verkehrs- und Warenströme sich unter bestimmten Bedingungen entwickeln. Diese prognostische Kompetenz erleichtert die Entwicklung komplexer Systeme. Künstliche Intelligenz optimiert somit Innovationsprozesse, assistiert bei der Zukunftsentwicklung von Städten und hilft dabei, die Gesundheit von Millionen von Menschen zu erhalten.”

Es geht in der Wirtschaft nur um Geld, wenn man etwas billiger erzeugen kann, dann wird Mensch überflüssig, egal ob Beamter, Chef, Politiker:
“Der US-Wissenschaftler Philip Parker lässt seine Software Bücher erstellen, sogar ein Gedicht hat sie geschrieben – und Parker ist überzeugt, dass man bald seine Philosophie-Dissertation vom Computer schreiben lassen kann.”

Ein neuer Film ab morgen 15. 11. in den Kinos zeigt auf was gerade auf diese bisher bevorzugten Eliten zukommt! Roboterjounalistik zwingt zur Umschulung:


(Steffen Hannemann) #361

Manchmal ist es schwer zu entscheiden, wo man einen neuen Artikel einstellt. Ich entscheide mich mal für KI, passt aber genauso zu “Lebensverlängerung - wollt ihr ewig Leben”!

"Dieser Wissenschaftler sagte voraus, dass er 150 Jahre alt werden würde.
Alex Zhavoronkov verwendet künstliche Intelligenz, um Arzneimittel zu erforschen, die die Lebenserwartung von Menschen verbessern könnten.

Zhavoronkov argumentiert, dass Langlebigkeit ein grundlegendes Menschenrecht sein sollte - das Recht, so lange und so gut wie möglich zu leben. Die Demokratisierung der Langlebigkeitstechnologie in der gesamten Gesellschaft würde bedeuten, viele der Krankheiten und Zustände, mit denen Menschen heute konfrontiert sind , zu reduzieren oder zu beenden .

Neben der künstlichen Intelligenz für die Suche nach neuen Medikamenten und deren Entwicklung hat das Team von Zhavoronkov kürzlich auch einen Artikel veröffentlicht , der mithilfe eines Algorithmus für maschinelles Lernen genau verfolgt, wie sich unsere Muskeln mit zunehmendem Alter verändern und den Alterungsprozess mit bestimmten Genen verbindet. Die Entwicklung von Methoden zur Messung des Alterns hilft Zhavoronkov und seinem Team zu verstehen, wie sich unser Körper im Laufe der Zeit verändert und was wir eventuell tun können."