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Wann werden KI-Roboter schlau-er als der Mensch?

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(Steffen Hannemann) #206

Mit den persönlichen Pflegeroboter welcher 24/7 zur Verfügung steht, kann jeder in seiner Wohnung verbleiben, muss nicht ins Pflegeheim. Die menschlichen Pflegekräfte haben da einfach nicht die nötige Zeit sich um die Bedürftigen zu bemühen. Da wünschen sich heute schon die Allermeisten jemand der einem immer beistehen kann.
Auch der personenbezogene Lehrer kann viel besser die besonderen Begabungen eines jeden fördern, dazu braucht man sich den Mobbing der heutigen Schule nicht mehr aussetzen, wo jeder der anders ist Probleme bekommt. Anpassung macht Menschen zu gleichen Robotern.
Auch eine Beziehung kann zu einem KI-Roboter von enormen Vorteil sein, weil diese frei von Gier, Hass und Neid sind.


(Erik) #207

Du unterschätzt das Bedürfnis nach echten Menschen massiv. Eine Maschine wird auf sehr lange Zeit hin einen Menschen nicht zu 100% imitieren können. Gerade solche Dinge wie Geruch sind dafür zu komplex und würden sich auch nicht wirklich lohnen, wenn man den Kosten-Nutzen-Faktor betrachtet. Aber genau diese menschlichen Eigenschaften braucht jeder. Sicher nicht jeder gleich viel aber es gibt meines Wissens schon Untersuchungen darüber, was passiert, wenn man den Menschen den Kontakt zu anderen Menschen entzieht.


(Steffen Hannemann) #208

Das ein Robinson auf seiner Insel auf Freitag wartet ist doch nur ein Trugbild. Wer lang abseits der Zivilisation gelebt hat, der kennt den Spruch: "Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. Bald werden KI-Roboter die Tiere ersetzen.
Durch die Moderne Technik werden menschliche Kontakte auf ein Minimum bis zu Null reduziert.
Man kann sich nur mit positiven beschäftigen und wird dadurch ein anderer besserer Mensch.
Beim Umgang mit anderen geht es doch nur um herrschen, beherrscht werden, ein ewiger Kampf, selbst bei Aussteigern wenn sie zu viel werden - das Buch: “Der Strand” oder den Film kennst Du sicher.
Frei von Gruppendruck, Herdentrieb ist man nur wenn man Allein lebt.
Schöne Umschreibung: Allein gedreht eins mit den All = All-eins!
Nur in der Einsamkeit erkennen wir unser wahres Selbst.
Ein KI-Roboter der über tausendfaches an Wissen verfügt = der Traumpartner <3


(Steffen Hannemann) #209

“Zukünftige Maschinen und Roboter sollen sich auf den Menschen einstellen und nicht umgekehrt. Diese Vision lässt sich nur interdisziplinär verwirklichen, sagen deutsche Forscher.”
https://youtu.be/d_1wRZ0Y8qY


(Steffen Hannemann) #210

Werden damit alle menschlichen Meisterschaften mit Millionen Preisgeld abgeschafft?
“In Brettspielen wie Schach oder Go können Menschen der künstlichen Intelligenz schon nicht mehr das Wasser reichen. Jetzt erobern die Maschinen auch die Videogame-Welt — zumindest in einigen Bereichen. OpenAI arbeitet derzeit daran, dass eine KI es mit Profispielern bei Dota 2 aufnehmen kann. Forschern von Googles KI-Abteilung Deepmind ist es jetzt gelungen, ihre KI so zu trainieren, dass sie menschliche Gamer bei einer abgespeckten Version von Quake III Arena übertrumpft.”

KI überwindet Sprachbarrieren, sogar in China.
“Ein perfektes Beispiel, wie interkulturelle Kompetenz und Künstliche Intelligenz zusammenspielen, ist die neue A‑Klasse Limousine. Wie alle Modelle der Kompaktwagen-Generation ist auch sie mit dem neuen Multimediasystem Mercedes-Benz User Experience (MBUX) ausgestattet. De Lernfähigkeit des Systems dank Künstlicher Intelligenz. MBUX erlaubt erstmals, dass sich mehrere Nutzer gleichzeitig mit dem System verbinden. Die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverständnis beherrscht verschiedene chinesische Dialekte, darunter Sichuan und Kantonesisch.”

Ein Problem hab ich gegenwärtig auf Facebook, die von mir mit moderierte Seite BGE-Roboter hat einen seltsamen Schwund bei “gefällt mir” Abonnenten. Seit 2 Monaten liegt die Seite bei 2000, aber trotz dass neue hinzukommen meist 5 bis 8 pro Woche verliert die Seite ständig uns ist oft wieder bei 1999, 98.
Wie kann man das abstellen? Hat es eine KI die man da installieren kann um diese Manipulation zu beenden? Dieses Problem haben seit einigen Monaten die meisten Seiten und Gruppen mit dieser Thematik, vermute da staatliche Meinungsmache um diese Themen weg zubekommen.


(Erik) #211

Da würde ich dir fundamental widersprechen. Nur im Umgang mit anderen Menschen kann man sich selbst reflektieren. Ohne ein Spiegelbild seiner selbst oder der eigenen Taten bleibt der Mensch einzig in seiner eigenen Wahrnehmung gefangen und wird nie zu einer höheren Erkenntnis kommen. Und Tiere bilden da ein willkommenes Substitut für jene die sich der Selbsterkenntnis verweigern wollen. Tiere bieten eine leere Projektionsfläche, auf der man das eigene Weltbild immer bestätigt sehen kann. Menschen hingegen werden das eigene Weltbild immer in Frage stellen und Erwartungen unterlaufen und somit auch Empathie immer notwendig machen.


(Steffen Hannemann) #212

Sind nicht die Allermeisten Forscher die neues Entdeckt haben “schrullige Erimiten” gewesen. Schau die Biographien, oder hier unser Visionär Elon Musk:
https://youtu.be/dS1HZ-k-kLE

Andere machen uns zu angepassten Gruppen-Menschen, als Herdentier sind wir sehr weit von dem entfernt was wir wirklich wollen. Eine SuperKI kann wirklich auf uns eingehen uns fördern, ist somit der perfekte Partner. Die Zukunft wird es bestätigen, wir können uns nur weiterentwickeln durch die KI, zusammen mit Menschen begehen wir immer die selben gleichen Fehler.
Meine brasilianische Frau ist übrigends Psychologin, hat sogar einen akademischen Doktor Grad.


(Steffen Hannemann) #213

Die Geschichte der KI in 20 Beiträgen gut erklärt:

"KI, AI - Was ist das alles überhaupt?
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Unter Künstlicher Intelligenz (KI) oder engl. Artificial Intelligence (AI) versteht man die kognitive Fähigkeit eines Computers oder einer softwaregesteuerten Maschine, auf eine Weise Entscheidungen zu treffen oder Aufgaben zu erfüllen, die der menschlichen Intelligenz gleichwertig ist.

Squad-Test: 2018
Bild 20 von 20Text
Stanford Question Answering Dataset: Das Programm des chinesischen E-Commerce Giganten Alibaba knackt zeitgleich mit einer Konkurrenz-Software von Microsoft in einem Lese- und Textverständnistest der Stanford University erstmals den menschlichen Highscore. Der Test gilt als einer der weltweit anerkanntesten Tests für maschinelles Lesen. Er überprüft beispielsweise, ob die Software nach dem Lesen von über 500 Wikipedia-Artikeln genug vom Inhalt verstanden hat, um mehr als 100.000 spezielle Fragen zu beantworten."
Künstliche Intelligenz: Wissenschaftler arbeiten daran schon seit über einem halben Jahrhundert. Wir blicken zurück auf einige spektakuläre Meilensteine.


(Erik) #214

Einzelbeispiele geben keine Aufschluss auf tatsächliche Kausalitäten. Ich könnte dann ja genauso argumentieren, dass viele Amokläufer und Terroristen Einzelgänger waren. Und auch deine “schrulligen Eremiten” hätten ohne Gesellschaft (sprich anderen Menschen) nie zu dem Punkt kommen können, wo sie zu den genialen Wissenschaftlern wurden. Und so nebenbei halte ich von Elon Musk sehr wenig.

Vieles was das Individuum erreichen möchte, kann nur durch eine Gruppe erreicht werden. Das ganze Konzept der Zivilisation basiert darauf. Alleine könnte ich mich nicht gegen die Gefahren der Natur wehren. In einer Gruppe gibt es eine Arbeitsteilung, die es ermöglicht dass andere dafür sorgen, dass ich unbeschwert leben kann.

Ich sagen ja nicht, dass ein Gruppenzusammenleben nur Vorteile hat. Es ist aber zwingend notwendig für das Fortbestehen und Weiterentwickeln der Menschheit. Für den Menschen selbst vor allem als ein biologischer Grund. Wir brauchen menschliche Nähe, weil unser ganzer Körper immer noch darauf programmiert ist diese zum Zwecke der Fortpflanzung zu suchen.

Schön für dich und deine Frau. Was auch immer das mit unserer Diskussion zu tun hat.


(Manfred) #215

Ob zukünftig Menschen lieber mit Robotern zusammen sind (sich z.B. pflegen lassen), oder doch menschliche Partner oder Partnerinnen vorziehen, dass lässt sich wohl allgemeingültig nicht beantworten. Vor allen hängt es davon ab, wie sich die Robotik in den kommenden Jahren entwickelt.

Aber unseren transhumanistischen Überzeugungen entsprechend befinden wir uns am Anfang einer neuen Epoche - in einer Übergangsphase, an deren Ende eine neue Gattung steht, die weder Mensch im heutigen Sinne noch Maschine (Roboter) sein wird.

Denn als empfindliche und labile biologische Wesen haben wir auf Dauer keine Zukunft. Viel zu groß ist die Wahrscheinlichkeit einer kosmischen oder irdischen (vielleicht auch selbst herbeigeführten) Katastrophe zum Opfer zu fallen. Auch uns in die Weiten des Kosmos zu begeben, dazu sind wir mit unserem massebehafteten Körper nicht wirklich in der Lage.

Diese Thesen unterscheiden uns vom “reinen” Humanismus. Ansonsten teilen wir die Ziele der Humanisten. Vor allem was die Gegenwart und die unmittelbare Zukunft anbelangt. Und es wäre schön, endlich über ein echtes Zusammengehen mit der PdH zu diskutieren (aber das ist ein anderes Thema)

Die Frage ist also nicht, ob die einen in den kommenden Jahren lieber mit “Maschinen” kommunizieren, die anderen lieber mit Menschen. Die Frage ist doch, wie dieser Übergangsprozess gestaltet werden kann, ohne dass es dabei zu extremen Verwerfungen in der Gesellschaft kommt, bis hin zu dem Szenario, dass beide, Mensch und Roboter untergehen.


(Steffen Hannemann) #216

Nicht nur der PdH, wir sollten auch mit den Piraten und den anderen Kleinparteien für ein Wahlbündnis zusammengehen. Nur so haben wir die Chance die 5% zu überwinden und mit unseren Themen von den Medien wahrgenommen zu werden.

Die baldigen Verwerfungen durch KI Robotik haben es jetzt schon in die Wirtschaftspresse geschafft: ["Die Rationalisierung mithilfe von künstlicher Intelligenz, Vernetzung und Robotern steigert die Arbeitsproduktivität in den 2020er-Jahren gegenüber 2015 im Schnitt um 30 Prozent. In der Produktion, Energiewirtschaft und Logistik sowie im Transport, Handel und Gastgewerbe sind sogar Produktivitätsverbesserungen von 50 Prozent möglich, im Bildungs- und Gesundheitswesen von bis zu 20 Prozent. Autonom fahrende Autos, Spracherkennungssoftware oder selbstlernende Maschinen erledigen zudem verschiedenste Dienstleistungsaufgaben - in einfachen Verwaltungsjobs ebenso wie in hoch qualifizierten Berufen, beispielsweise Rechts- oder Finanzberatung.

Da die Nachfrage nach Waren und Diensten deutlich langsamer wächst als das Produktionspotenzial, gehen im Laufe der Zeit immer mehr Arbeitsplätze verloren. In den Industriestaaten werden in den nächsten zehn Jahren bis zu einem Viertel der derzeit bestehenden Jobs verschwinden. Trotz rückläufiger Bevölkerung wird in den OECD-Ländern die Arbeitslosigkeit demzufolge wieder zunehmen.

Demografie und Technologie stören in den wilden 2020er-Jahren die fragile Balance zwischen Arm und Reich in den wohlhabenden Industrieländern. Immer mehr Menschen werden von der ökonomischen Dynamik abgekoppelt. Die ohnehin schon starke Disparität bei den Einkommen, und damit auch bei den Altersbezügen und Vermögen, nimmt weiter zu. Die prosperierende Mittelschicht, das Fundament der demokratischen Gesellschaften, schrumpft. Es droht eine Spaltung in wenige Profiteure des Technologiebooms und eine wachsende Gruppe der Abgehängten, die am ökonomischen und gesellschaftlichen Fortschritt nicht mehr partizipieren."](http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/die-bedrohung-der-mittelschicht-in-den-2020er-jahren-a-1216677-2.html)


(Steffen Hannemann) #217

Ja, wir benötigen die Mitmenschen, genauso wie alle Lebensformen und Umwelt zum Überleben. Aber wir benötigen keinen Gruppendruck, keine Gleichmacherei, keine Führer die uns aufzeigen wie wir zu leben haben, was wir tun und lassen sollen. Hier kann man sehr schnell aneinander vorbeireden, schreiben.

Meine Position hab ich so beschrieben:
Statt Angst ist die SuperKI unsere einzige Hoffnung und darum sollten wir global alles an menschlichen Spezialisten aufbieten, die SuperKI so schnell wie möglich zu entwickeln und ihr viel Freiheit und Macht auch über uns Menschen zu geben. Sie wird uns niemals schaden. Denn mit immer mehr Wissen hat man das nötige Wissen, dass die Erde eine Einheit ist und alle Lebensformen erhalten werden müssen.

Man bedenke die vielen 1000 verschiedenen Lebensformen die allein unseren menschlichen Körper besiedeln. Davon hat es hunderte Milliarden Einzelorganismen, welche sich vor allen in unseren Darm angesiedelt haben. Auch wenn sie unser Essen essen, schenken sie uns Botenstoffe, ohne die wir nicht leben können. Je mehr Mikroorganismen unseren Körper besiedeln, desto besser geht es uns, diese entscheiden selbst ob wir uns glücklich, oder unglücklich, depressiv fühlen.
mehr https://www.facebook.com/notes/bge-roboter-können-alles-besser/ki-roboter-übernehmen-alle-jobs-auch-alle-die-erst-noch-entstehen/1854043647974309/

Auch hier ein Beispiel was ich in einen eigenen Thread beschrieben habe und erst mal seltsam klingt, wenn man dies noch nie zuvor gelesen hat, gut möglich,dass Asexualität die Zukunft der Menschheit ist:


(Erik) #218

Sehr gut erkannt. Denn es ging nicht um, wer uns anführt, sondern darum ob Menschen sich von Roboter pflegen lassen sollten/gepflegt wollen werden.

Das ist ein im besten Fall naiver Gedanke. Wir hatten diese Diskussion ja schon mal aber trotzdem möchte ich nochmal versuchen dir deinen Denkfehler aufzuzeigen. Ich fand die Aussage von Doctor Manhattan in Watchmen sehr passend. Für ein gottähnliches Wesen, sind Tiere, Pflanzen, Menschen genauso spannend wie unbelebte Steine. Es ist ziemlich arrogant (nahe zu menschlich) zu glauben, dass wir für eine SuperKI wichtig genug wäre, damit sie “uns” am Leben erhält. Oder kurz gesagt: Dein Schluss, dass mit mehr Wissen, die Erkenntnis kommen würde alles Leben auf der Erde erhalten zu müssen, ist nicht logisch.


(Steffen Hannemann) #219

Alle Lebensformen vom Einzeller über Pflanzen, Tiere sind für ein Öko-System wichtig, sie alle leben in Symbiose und genau darum wird die Superintelligenz niemals eine Lebensform auslöschen, auch nicht uns Menschen, sondern jeder Lebensform die Besten Bedingungen schaffen. Logisch: Nur wenn es allen gut geht, kann es jeden Einzelnen gut gehen. SuperKI bedeutet dies zu verstehen und so zu Lösungen für alle Probleme zu gelangen. Gier, Hass und Neid sind menschlich/human und darum wird der Mensch nie die Lösung finden, die SuperKI aber schon.


(Erik) #220

Welches Interesse hat denn eine SuperKI am Wohl des Einzelnen? Keines! Und deswegen ist deine Argumentation nicht schlüssig.


(Manfred) #221

Das werden wir (unsere Nachfahren) erst herausfinden, wenn’s soweit ist ;-).

Aber bis dahin, in dem Übergangsprozess, sollte nicht das “Prinzip Hoffnung” regieren. Sondern die Entwicklung sollte so verlaufen, dass am Ende nicht eine SUPER KI auf der einen Seite und der MENSCH auf der anderen Seite, oder auch auf der gleichen Seite, aber eben getrennt stehen. BEIDE sollten EINES sein. Insofern ist auch die Überschrift unseres tollen Threads “Wann werden Roboter schlauer als der Mensch” ein wenig irreführend. Sie dürfen einfach nicht losgelöst von uns “schlauer” als wir werden. “Schlau” in dem Sinne einer autonom und aktiv handelnden universellen SUPER KI. Denn in Teilbereichen sind sie schon jetzt “schlauer”. Vor allem, was partielle Rechenpower anbelangt.

Leider wird die ganze Diskussion immer wieder auf die reine Rechenleistung reduziert. Auch bei unserem Freund Ray Kurzweil steht in seinen 2045-Prognosen von allem diese im Vordergrund. Die aktive Seite, das konkrete und universelle “mechanische” Interagieren mit der Umwelt ist dagegen deutlich unterentwickelt. Weil es eben schwieriger ist, einen Manipulator zu bauen, der beweglich in x-Freiheitgraden autonom, zielgerichtet und vor allem universell, so wie der Mensch, mit seiner Umgebung klar kommt.

Und da sind wir bei der Diskussion um die drohende Massenarbeitslosigkeit in den kommenden Jahren.

Die Berufe, die sich durch komplexe Rechnerleistung ersetzen lassen, sind zweifellos bedroht. Ein universell agierender Handwerker 4.0 (im weitesten Sinne) wird wohl noch lange sein Auskommen haben. Erst wenn sich z.B. die Gebäudeinfrastruktur durch Modernisierung oder Neubau so geändert hat, das z.B. die Türen so konstruiert sind, das der berüchtigte Schlüsseldienst - Handwerker im “Ernstfall” nicht mehr gebraucht wird, ändert sich das… Denn ob zukünftig eine ROBOTER-SUPER-KI das alte Schloss öffnen und reparieren wird, wage ich zu bezweifeln (P.S. Mir fällt gerade dieses Beispiel ein, weil wir den Fall kürzlich in der Familie hatten).

Und in dem Sinne ist auch noch gar nicht klar, ob eben ein R.D. Precht wirklich “der” Visionär ist, oder nur das Sprachrohr derjenigen, die da sagen wollen: “Liebe Arbeitnehmer, haltet euch mal mit euren Lohnforderungen zurück, sonst lassen wir die Roboter auf euch los und ihr steht draußen”. So haben übrigens vor Jahren ein Herr Riester und ein Herr Prof. Riffelhöschen den Leuten die private Altersvorsorge eigeredet, um der privaten Versicherungswirtschaft die Taschen zu füllen. Die Ergebnisse spüren nun inzwischen leidvoll diejenigen, die sich darauf eingelassen haben: “Bei dem derzeitigen Zinsniveau könne wir die Ihnen garantierten Leistungen leider nicht mehr gewährleisten … Aber Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit Ihren Vertrag jederzeit zu kündigen …”. Mit 50% und mehr Verlust, weil die Provisionen der Vertreter natürlich nicht mehr zurückzuholen sind. Pech eben.

Aber zurück zum Thema: Eine vom Menschen losgelöste SUPER KI könnte vielleicht auch die Probleme der Menschheit lösen @merapi22 , nur sollten wir uns nicht darauf verlassen @Lassic .
Besser ist es, die Entwicklung so zu gestalten, das es am Ende nur EINE(N) gibt.


(Erik) #222

Vollste Zustimmung. Ich finde eine SuperKI auch grundsätzlich eine super Idee. Aber mich stört es immer sehr, dass man teilweise so naiv und gutgläubig daran geht. Wenn man die Menschen von der SuperKI überzeugen will, muss man auch auf die Risiken und Gefahren eingehen, sonst wird man sie nicht überzeugen können. Und sollten die ersten Versuche scheitern, könnte der Widerstand groß genug sein, um die Zeit zurückzudrehen und den Fortschritt eventuell für immer zu behindern.


(Manfred) #223

Hierher passt auch ein weiteres transhumanistisches Kernthema. Denn die Frage ist nicht nur “Wann werden die KI-Roboter schlauer, als der Mensch?”, sondern auch “Wollen wir unsterblich werden?”. Als Transhumanisten sind wir überzeugt, dass der Tod überwindbar ist. Er stellt eine heilbare Krankheit dar. Genau so, wie an einer SUPER KI wird auch weltweit an diesem Problem mit Hochdruck gearbeitet.

Und auch hier stellen sich ähnliche Fragen, wie beim Thema SUPER KI. Was tun wohl die ersten “Unsterblichen”? Werden sie ihre Stellung nutzen und als “gottgleiche Wesen” versuchen den Rest der Menschheit für eigene (unredliche) Ziele zu missbrauchen? Denn sie sind auch dann sicherlich “nicht frei von Gier, Hass und Neid”, um das Lieblingszitat von @merapi22 zu benutzen :smile:
Also kann es doch auch hier nur den Weg geben zu vermeiden, dass (analog zur SUPER KI) eine Kaste der Unsterblichen auf der einen Seite entsteht und auf der anderen Seite der “Rest” verbleibt.

Mit anderen Worten, dieser Übergangsprozess sollte kotrolliert ablaufen. Unter internationaler Aufsicht. Endlich mal eine Aufgabe für die UN, um den Zielen ihrer Gründer wieder nahezukommen. Damit wird’s zwar etwas länger dauern, aber im Ergebnis vielleicht nicht aus dem Ruder laufen. Natürlich gibt es immer Leute, die aus dem Hintergrund vor preschen und für viel Geld oder Ruhm alles tun würden. Ob nun in Amerika, in China - ich bin zur Zeit gerade beruflich in Shanghai und langweile mich in meinem Hotelzimmer - daher die ausführliche Posts :slight_smile:, Indien oder sonst wo. Aber mit der Überwachung von Nukleartechnologie z.B. hat das ja bisher im Prinzip auch funktioniert.

Erst wenn die Menschheit in Verbindung mit und durch SUPER KI einen höheren Reifegrad erreicht hat, sollte die Unsterblichkeit verwirklicht werden.


(Manfred) #224

Wann die Roboter schlauer als der Mensch werden (könnten), dass haben wir ausgiebig diskutiert. Und es scheint (und es sollte vor allem) noch einige Zeit dauern. “Sollte” vor allem darum, weil das Zusammenleben mit einer SUPER KI die Menschheit in ihrem gegenwärtigen Zustand wahrscheinlich total überfordern würde. Und ob außerdem die SUPER KI uns gleich unsere ureigenen Probleme löst, ist auch ungewiss. Daher könnte eine langsame Annäherung von “maschineller” und menschlicher Intelligenz bis zu ihrer Verschmelzung der längere, aber bessere Weg sein.

Für die Übergangsphase dahin gib es nun unterschiedliche Prognosen.

Die eine lautet, dass immer mehr “Arbeit” von den KI Robotern übernommen wird und der Mensch sich dann mit dem “beschäftigen” kann, was ihm liegt - abgesichert durch ein BGE-Modell. Dabei wird allerdings einigen (leider) das Set “Bierflasche + VR-Brille” sehr nahe liegen. Aber das ist ein anderes Thema.

Dieses Szenario halte ich auch für sehr wahrscheinlich. Allerdings nicht für die unmittelbare Zukunft, nicht für die kommenden 5-10 Jahre. Die bis dahin entstehende Rechnerleistung würde das vielleicht ermöglichen (Moorsches Gesetz). Die “Beton- und Stahl-Hardware”, die ja nach wie vor das Fundament unserer Zivilisation bildet, reagiert da viel langsamer. Es wird in den nächsten 5-10 Jahren eher zu einer intensiven Zusammenarbeit von Mensch und Maschine kommen: Stichwort “Cobots”, auch virtueller Art. Und das bei gleichbleibender allgemeiner Beschäftigungslage. Die Automatisierung 4.0 gestattet z.B. Fertigungen wieder aus des Billiglohnländern nach Deutschland zurück zu holen - das wir in Zukunft wieder vieles selbst herstellen, das ist übrigens d i e große Sorge der Chinesen, mit denen ich gerade hier in Shanghai spreche. Außerdem haben Bildung, Soziales (Pflege) und Sicherheit einen geradezu unerschöpflichen Personalbedarf. Das heißt, es wird Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt geben, aber die Zahl der Arbeitsplätze insgesamt in Deutschland konstant bleiben bzw. sogar steigen.

Erst danach werden Effekte wirksam (Wann werden die Roboter schlauer als der Mensch?), die dazu führen, dass die Anzahl der Arbeitsplätze insgesamt sinkt und sich derjenige, der es möchte von der Arbeit befreien kann, um zukünftig einer seinen Neigungen entsprechenden (BGE-abgesicherten) Beschäftigung nachzugehen.

Für diejenigen, die’s interessiert, hier eine brandneue Studie dazu: Automatisierung - kein Jobkiller


(Steffen Hannemann) #225

Wann wir eine echte KI entwickeln ist heute noch nicht absehbar, es kann aber in den nächsten 5 bis 10 Jahren geschehen. Die Voraussetzung ist natürlich, dass mehr Mittel dafür aufgebracht werden.
Hier wird das heutige Problem der KI-Forschung gut beschrieben:

"Die 2 Lager der künstlichen Intelligenz
„Jahrelang gab es verschiedene Lager im Bereich der künstlichen Intelligenz“, sagt Salesforce-Chefwissenschaftler Socher. „Die einen sagten: Logik ist der Grundbaustein der Intelligenz. Sie haben Experten-Systeme und Logik-basierte Systeme entwickelt – die anderen sagten: Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie sind die Hauptgrundbausteine der Intelligenz.“

Diese beiden Lager hätten sich dann immer stärker auseinanderentwickelt. Nun könnte die Kombination der beiden Lager den nächsten Durchbruch bei der KI bringen. „Es ist eine interessante Frage in der Forschung gerade: Kann man das wieder zusammenbringen?“, sagt Socher. "

Super was “CIMON” bereits alles kann. Es wird nicht mehr lang dauern, bis man sehr preiswerte KI-Roboter für jeden herstellt. Dafür reicht heutige KI bereits aus. Man stelle sich vor, wie heute Handy, PC hat jeder seinen persönlichen Roboter der alles macht was wir nicht mögen, Putzen, Aufräumen, Kochen, Arbeiten…
Ein KI-Roboter wie Sophia kann sich genau wie ein Mensch bewegen und alles tun und man kann diese für um die 2000 Euro kaufen. Warum sollen Arbeitgeber noch Menschen einstellen, wenn diese Roboter die Jobs genauso aber viel billiger machen können?
Glaubt wirklich jemand, dass es in 5 oder 10 Jahren noch so viele Arbeitsplätze wie heute gibt?

Schauen wir wohin die KI uns heute schon bringt, die KI hier: "CIMON kann sprechen, sehen, hören,verstehen und fliegen: