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Zukunft der Sexualität, vom Robotersex zu Asexuell


(Steffen Hannemann) #1

Eine Frage wird immer wieder gestellt, wenn man relative Unsterblichkeit durch Genverbesserung, Nanobots ec. erklärt:
“Wohin mit den ganzen Menschen, die müssen doch sterben sonnst ist der Planet über belegt.”

Klar wissenschaftlich bewiesen ist: Je ärmer desto höher die Fruchtbarkeit, je höher entwickelt desto weniger Kinder pro Frau!
Mit Reichtum für alle durch neue Technologie und BGE wird der Kinderwunsch fast erlöschen.

Eine Entwicklung ist Sex mit Roboterpartnern, hier sind jetzt nur Roboter-Frauen im Bild zu sehen, aber es wird natürlich für Frauen auch männliche Sexroboter geben:
“Ein Bordell voller Sex-Puppen hat in Barcelona eröffnet. Lumi Puppen bietet vier Modelle. Dank einer neuen Technologie sind die Lumi Puppen die realistischsten welche bisher auf den Markt sind und kosten 120 € pro Stunde.”

Dies ist eine sehr gute Entwicklung, denn diese neue Technik macht menschliche Prostituierte überflüssig. Es geht bei Prostitution den Besuchern/“Freier” gar nicht um den Akt/Trieb, sondern es geht darum jemand zu demütigen. Nachdem man selber vom Chef, Behörden ec. täglich gedemütigt wird, möchte man diesen Druck und Wut abreagieren. Was für Prostituierte von Ansteckung durch AIDS und Geschlechtskrankheiten, mit Sicherheit das Übelste an diesen “Beruf” ist.

Zudem bieten diese Roboter völlig neue Erfahrungen. In Zukunft, wenn die Roboter über hohe künstliche Intelligenz verfügen, werden sich sehr viele Menschen für einen Roboter-Partner statt dem menschlichen entscheiden.

Eine weitere Entwicklung ist die zur Asexualität, indem man Paarung egal mit wem auch immer als animalisch ansieht. Die sexuelle Energie kann man dann anders nutzen indem man diese in Kreativität, oder zur Gesunderhaltung nutzt.
Zur Zeit sind nur 1% asexuell, aber bis vor kurzen war dies noch gar nicht bekannt und es könnte zum Transhumanismus gehören, das bald 10 oder 50% Asexuell werden.
Dabei wird man so geboren, war bei mir so und habe damals nicht verstanden, was die Jugendlichen zu anderen Partnern zwingt. Klar es sind nur Hormone.

Definition:
"Die Internet-Plattform Asexual Visibility and Education Network (AVEN) definiert Asexualität als Abwesenheit sexueller Anziehung jedem gegenüber, unabhängig von dessen Geschlecht. Im deutschen Teil des Netzwerks wird Asexualität auch als Abwesenheit des Verlangens nach sexueller Interaktion definiert "

Man kann die Frage der Überbevölkerung auch mit den Universum erklären das unendlichen Platz bietet. Aber bei diesen Thema geht es um die Weiterentwicklung des Menschen, darum hab ich das kurz umschrieben und es könnte zur Diskussion beitragen. Wenn die Mehrheit der Meinung ist, das dieses Thema nicht hier rein passt, dann bitte einfach löschen.


#2

nö. abgesehen davon, dass das ein gutes thema ist, steht sowohl das forum als auch die TPD für meinungsvielfalt. und sollte es soweit kommen, dass minderheitenmeinungen gelöscht werden, wäre etwas an unserem transhumanen, freiheitlichen wertesystem verlogen.

zum thema: ich denke auch, dass in der zukunft viel mehr sex mit robotern stattfinden wird. was noch hinzu kommen wird, sind technologien, virtuelle welten zu erschaffen, die wir nicht nur sehen und hören können, sondern auch fühlen. die kinect war für mich die schlüsseltechnologie, die mich optimistisch stimmte, dass wir bald etwas ähnliches haben werden, wie das holodeck bei star trek. es ist nur eine frage der zeit, bis wir virtuelle welten erleben werden, die all unsere sinne ansprechen und nicht mehr unterscheidbar sein werden. wir werden den eindruck von echtem wind und echter sonne haben, selbst wenn wir in einer künstlichen landschaft stehen, wir werden gegenstände anfassen und bewegen können, die eigentlich nur aus licht bestehen. viele technologien sind bereits da, sie müssen nur noch in ein gesamtkonzept gebracht werden. solche virtuellen realitäten ermöglichen das ausleben sämtlicher menschlicher phantasien. und da sex immer ein großer, lukrativer markt war, werden natürlich auch solche realitätsnahen simulationen dazu genutzt werden.

ja, das wird die zukunft sein. und wem ein roboter nicht reicht, der geht in die holosuite.
das holodeck wird bald realität ( diese artikel sind beide schon älter!):



#3

transhumanisten sollten bestrebt sein, alle facetten der conditio humana zu transzendieren, also auch den sexuellen aspekt.
daher schlage ich den ausdruck: meta-sexuell vor - möglicherweise stehen transhumanisten sexuelle erfahrungen bevor, die zur zeit noch unsere vorstellungskraft übersteigen.
und eine frage treibt mich nach der lektüre deines artikel um - ist autoerotik für asexuelle eine option? deiner definition nach ist ja “paarung” bedingt durch mindestens ein"paar". und falls ja, würde man einen sex-roboter als eine art augmentiertes erotikspielzeug betrachten, fiel dies dann unter die kategorie “paarung” oder “auto-erotik”?
und überhaupt: dürfen roboter “nein” sagen? *grins
fragen über fragen :slight_smile:


(Steffen Rattay) #4

Ich glaube auch, Sexualität wird durch Technologie immer unwichtiger und wird sich deshalb zurückentwickeln. Ich finde, dass Sexualität Menschen zu irrationalem Verhalten verleitet, und eine der größten Konfliktpotenziale überhaupt birgt. Wenn man die Verliebtheit und den Sexualtrieb der Menschen beheben könnte, würde das zu ausschließlich platonischen Beziehungen führen, die ich für viel Produktiver halte. Außerdem wird es nicht mehr lange sein, bis die gesteuerte Fortpflanzung die bevorzugte Methode wird, da dort noch Verbesserungen / Korrekturen ausgeführt werden können.
Ich selbst bin auch asexuell, besitze jedoch leider eine Libido, was wirklich einschränkend ist, weil es einen starken Einfluss auf mich hat, ich kann sie leider nicht ignorieren. Auf meinem Weg zur vollständigen Rationalität wünsche ich mir, irgendwann meine Libido und auch die Fähigkeit, mich verlieben zu können, beheben zu können. Dabei muss jedoch Verliebtheit von platonischer Liebe unterschieden werden, die würde ich nämlich gerne behalten.

Das kommt auf den einzelnen Fall an: Siehst du den Roboter als Person oder als Objekt? :wink:


#5

Erstmal vorweg: Worauf andere stehen oder nicht stehen oder was sie in ihren Hinterzimmern machen oder nicht machen, ist mir völlig egal, solange dabei nichts und niemand zu Schaden kommt.

Also ich denke, durch Genmanipulation, Körpermodikation und Drogen wird wahrscheinlich mehr möglich werden, z.B. “Tentakel”-Zeugs in real life oder ein Orgasmus, der eine halbe Stunde dauert.


#6

wie wärs mit einem permanenten orgasmus? *grins

du musst “grösser denken” ^^

life ist too short to dance with ugly people!


(Steffen Hannemann) #7

Drogenrausch ist nichts anderes als künstliches Stimulieren eines ewigen Orgasmus. Da ist die Frage: Brauchen manche das nur, weil die falsche Gene haben, oder ihr Leben so trostlos ist?
Meist sind es Mitläufer Menschen, die selber kein freies Leben führen. Dagegen wer ein freies selbstbestimmtes Leben führt braucht weder Drogen, noch geht er zu käuflichen Frauen.


#8

und ein echter feinschmecker geht auch nicht ins fünf-sterne-restaurant, sondern begnügt sich ganz selbstbestimmt und frei mit currywurst und pommes schranke von der frittenbude nebenan.

es ist doch immer wieder remarquable , welch erkiesenes sammelsurium an freigeistern in den (a)sozialen netzwerken unterwegs ist.


(Steffen Hannemann) #9

Feinschmecker mit jemand vergleichen der zu käuflichen Frauen geht???
Wenn es in Europa wenigstens auch für Frauen käufliche Männer gäbe, aber die verdienen ja auch weniger, können sich das “Feinschmeckertum” gar nicht leisten.

Man staunt über das Jahrhundert wo man sich gerade befindet, jeder aus dem 25. Jahrhundert ist sich sicher, dabei handelt es sich um das Mittelalter irgendwo von 500 bis 1500 …


#10

anstatt irgendein narrativ hirnlos nachzubeten, öffne mal etwas deinen geist.
hier ein paar tipps aus dem dritten jahrhundert, also noch etwas vor dem

auch der neue puritanismus ist nicht anderes als ein radikalismus gegen kosmopolitismus.


#11

ich hoffe nicht, dass das 25. jh. so aussehen wird:


#12


(Steffen Rattay) #13

Also ich würde bei meinem Kompagnon ja mehr auf Effizienz setzen, die Highheels würden bei mir durch Füße, die Zehen und in der Ferse einen Raketenantrieb haben, ersetzt werden. Waffensysteme zu meinem Schutz sind natürlich auch eingebaut. Und meiner würde nicht ohne Jacke frieren. :stuck_out_tongue:


#14

hehe +g


(Steffen Hannemann) #15

Denke das dafür KI-Roboter bereit sind, in der Richtung tut sich gerade was im Ländle.

Prostitution sollte nur noch mit den Roboter erlaubt sein, weil kein Mensch sich derartig erniedrigen sollte und die allermeisten der heutigen Frauen werden dazu gezwungen und in sklavenähnlicher Abhängigkeit gehalten!

“Die Vorstellung, so etwas wie Sex mit einer Puppe oder einem Roboter zu haben, scheint für weniger Menschen abwegig zu sein, als man denkt. Mit einem mit einem Sexroboter würde das laut der Zukunftsstudie “Homo Digitalis” von BR, Arte, ORF und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) ungefähr jeder fünfte Deutsche gerne einmal probieren. Über die Hälfte würde es nicht oder nur vielleicht stören, wenn ihr Partner Sex mit einem Roboter hätte. Doch nur rund sechs Prozent könnten sich vorstellen, sich in einen Roboter zu verlieben.”

In Texas mag man auch nur Sex-Roboter verkaufen, aber nicht im Laden ausprobieren:


(Steffen Hannemann) #16

Asexualität ist normal keine Krankheit und gut möglich unsere Zukunft, wenn wir relative Unsterblichkeit erlangt haben und mit unseren KI-Roboter verschmelzen.

“Der Mann, den sie liebt, mit dem sie Kinder haben möchte, ist asexuell. Er hat sich intensiv informiert, Lektüre darüber findet sie gut versteckt hinter Patricks Büchern. Julia rieselt es wie Schuppen von den Augen. Patrick empfindet keine sexuelle Anziehungskraft, weder zu Frauen noch zu Männern. Kein erotisches Verlangen, keine Lustgefühle - gar nichts. Zumindest nicht auf der körperlichen Ebene.”
https://www.n-tv.de/leben/Ich-will-keine-Blumen-ich-will-Sex-article20482456.html

Im hohen Alter werden wir es doch heute schon - frei von sexuellen Verlangen.


#17

Was haltet ihr von Schediophilie, der Attraktion zu fiktiven Figuren?

Ich schwärme für Webbigail Vanderquack aus DuckTales17.


(Steffen Hannemann) #18

Hast Du dazu ein Video, oder Link? Danke :slight_smile:


(Steffen Hannemann) #19

Sex mit einem Roboter = ist das Fremdgehen?
"Sie erobern nicht nur Fertigungshallen und Fabriken, sondern sollen künftig auch in Schlafzimmern Einzug halten: Roboter. Gleich mehrere Firmen arbeiten an Maschinen, die äußerlich Menschen wie Menschen aussehen sollen, eine Persönlichkeit haben und für intime Momente gedacht sind.

Ein Mann wird von seiner Freundin dabei ertappt, wie er in dem Roboter-Etablissement fremdgeht – die schließlich aber auch gefallen am rothaarigen Sexbot findet."

https://derstandard.at/2000086767888/Die-Zukunft-gesehen-Sex-Roboter-debuetiert-in-Pornofilm?fbclid=IwAR2nphvPQu3ReK440wbJeDKJeoSNQPfs0uu_iZtaayh9-vBIOYAzejcz4qA


(Steffen Hannemann) #20

Das kommt von Transhuman AU und richtet sich nicht nur an alle Frauen hier!

"Sex-Roboter, weibliche sprach Assistenten und AI-Einstellungen benutzen Begriffe die gegen Frauen voreingenommen sind. Wie ist diese Technik so falsch gelaufen?

Tech-Unternehmen wie Apple, Amazon und Google haben die Möglichkeit, den Status Quo zu ändern und Gleichberechtigung zu schaffen. Dennoch gestalten sie die Welt so, wie sie ist, nicht wie die Welt sein sollte.

Was können wir jetzt tun, um die Schaffung einer Geschlechter feindlichen Tech-Dystopie zu stoppen?"

Könnte es nicht sein, das durch KI-Roboter nicht nur Arbeiter überflüssig werden! :wink:
Auch der Mann sieht die Gefahr, durch Sex Bots ersetzt zu werden. Einfühlungsvermögen, Ausdauer, Geschicklichkeit, echte Liebe etc, es ist schwer für den Mann da noch zu konkurrieren.