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Sind Wirtschaftswissenschaften noch relevant?

laut diesem Artikel sind die gesamten Wirtschaftswissenschaften nicht ernst zu nehmen? Hätte dazu gerne eine Meinung

Ich habe schon im internationalen Bereich einen Thread dazu eröffnet:

Für mich ist das natürlich sehr relevant, weil ich Wirtschaft zunehmend interessant finde, und ein VWL Studium anstrebe, um zumindest mit der aktuellen Sprache, Methodologie, und Geschichte der VWL vertraut zu sein. Ob das System von innen heraus reformiert werden kann, ist fraglich, aber wenn es niemand versucht, klappt’s natürlich erst recht nicht. Ich gehe eher davon aus, dass gesellschaftliche Umwälzungen die VWLer irgendwann dazu zwingen werden, alternative Theorien zu entwerfen, bzw. bereits vorhandene Alternativen weiterzuentwickeln.

Akademiker bilden zwar eine Art eigene Gesellschaft, aber sie sind nicht gänzlich von der umgebenden Gesellschaft entkoppelt, und werden dies spätestens dann merken, wenn ihnen die Gelder gekürzt werden, weil niemand mehr Bock auf falsche und verstaubte Theorien hat. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Und wie gesagt: Die Gesellschaft muss sich bis dahin schon irgendwie eigenständig transformieren. Gerade von der Orthodoxie entkoppelte Netzwerke können diese Transformation katalysieren. Dies können zum Beispiel Communitites sein, die Kryptowährungen und Blockchains nutzen, oder auch “türkise Organisationen”, wie sie im Buch “Reinventing Organisations” beschrieben werden.

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heyheyhey, das sind ja große pläne :slight_smile:

normalerweise sind es ja cranks, die ganzen disziplinen ihre relevanz absprechen. bei der wiwi kommen bei mir allerdings nach allem was ich gehört habe auch erhebliche zweifel auf, ob das was die da tun mehr ist als selbstverwaltung.

andrerseits habe ich mir überlegt, dass man vielleicht konkret experimentieren muß, will man ein BGE einführen, anstatt zu versuchen eine Theorie am Schreibtisch zu entwickeln.

Wir könnten vorschlagen in einer einzigen Stadt (zum Beispiel Hamburg) das BGE einzuführen und zu gucken was passiert.

Ein Zwischending, das aus meiner Sicht viel zu wenig betrieben wird, ist der empirisch / experimentelle Ansatz mit einigermaßen realistischen Computersimulationen.

Man würde wegen Migration entweder das Experiment abbrechen, oder eine Mauer um Hamburg bauen müssen. Ich würde erwarten, dass eher ersteres passieren wird. Ein ganzes Land hat größere Pufferkapazitäten, um einen Zustom zu verkraften. Sollte man aber vielleicht während der derzeitigen Situation mit den Geflüchteten nicht allzu laut sagen.

mh, man kann das BGE doch nur für Hamburger zulassen, die vor 2017 nach Hamburg gezogen sind oder sowas. da gibt es schon möglichkeiten.

Computersimulationen im Vorfeld sind natürlich sinnvoll.