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Fazit fazit

mit der gebotenen ehrfurcht erlaube ich mir, an goethens osterspaziergang eine bescheidene erweiterung anzuhängen:

Faust: “Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein;
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!”

Mephistopheles: “Schweinen ist Freiheit stets die Freiheit Schwein zu sein:”

2021-04-20T22:00:00Z

na hier mal ein fazit vom experten, nur um mal wieder ein paar landmarken zu sehen :face_with_monocle:

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Hier der populärste Kommentar dazu:

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Multikulti-bis-Querdenken-Ist-unsere-Gesellschaft-polarisiert/Studien-und-Zivilgesellschaft-im-Kampf-um-die-Diskurshoheit/posting-38827801/show/

Was an 2020 wirklich charakteristisch ist, ist das massive Wiederaufblühen der Propaganda. Das kann natürlich zu kurzfristigen Erfolgen (für wen?) führen, ist aber langfristig Gift für eine freie und offene vielfältige Gesellschaft.

In der Zwischenzeit müssen wir mit dem Zwischenergebnis einer bewusst Desinformierten Zivilgesellschaft leben, welche Maßnahmen mit trägt, welche in einer wirklichen liberalen Demokratie eigentlich undenkbar wären. Dass dies von den Medien und der Gesellschaft ein marginalisiertes Thema ist, ist einer der großen Erfolge der smarten (oder eher “brute force”?) Propaganda.

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und das ist nur das kleine problem

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manchmal bleibt einem schon die spucke weg, ob der dreisten, man muss schon sagen: frechheit mancher leute:

was bitte sollte eine börse denn anderes sein, als ein casino oder ein wettbüro?
und seit wann hat berkshire hathaway ein privileg darauf, seine wetten zu platzieren?

ich bin zwar nicht der mistgabel-revolutionär, aber gelegentlich finde ich diese vorstellung durchaus reizvoll

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Ich sehe hier drei plausible Optionen:

  1. Den Handel mit China aufrecht erhalten, und uns damit offen für die Forderungen eines diktatorischen Regimes zu machen, welches von Menschenrechten nicht viel hält. In Zukunft wird die Stärke der Industrie- und Handelsmacht China dazu führen, dass Europa den Forderungen von China nachkommen muss, um nicht sanktioniert zu werden. Dazu gehört natürlich auch das Einstellen der Kritik gegenüber China und eine Tabuisierung von Menschenrechten im Allgemeinen.
  2. Eine Politik der Neutralität anstreben. Wir mischen uns nicht in die politischen Angelegenheiten von China ein und China mischt sich nicht in unsere ein. Dass letzteres eingehalten wird, ist aber angesichts der Aggressivität der KPC unwahrscheinlich. Handelsbeziehungen bleiben erhalten, aber China zapft weiterhin Know-how und Intellectual Property ab, und infiltriert westliche Organisationen mit seinen Agenten.
  3. Die wirtschaftliche Abkopplung von China durchziehen. Lieferketten sollten möglichst innerhalb Europas bleiben, zur Not auch die USA und Russland mit einbeziehen. Diese Umbau würde eine enorme Kraftanstrengung bedeuten, welche den Lebensstandard von Europa für 10-20 Jahre massiv reduzieren wird. Langfristig gesehen, ist diese Option aber die einzige, welche die offenen und liberalen Gesellschaften von Europa verteidigen kann.

Mit ganz viel Glück bricht die KPC aber auch zusammen und uns bleibt diese Zwickmühle erspart. Aber darauf sollten wir nicht setzen.

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jepp, das kommt mir irgendwie vor, wie die geschichte mit dem hundewelpen, das eine sommerfrischlerfamilie bei einem picknick im walde fand, und als das tierchen dann zwei meter gross wurde, fiel ihnen auf, dass es ein grizzly war.

zu 1. - dies würde zu einer schleichenden kolonisierung führen

zu 2. - dies wäre ein offenbarungseid für die westliche demokratische lebensform, deren imperiale mission und selbstverständnis durch ihre werte und deren vertretung in der welt verkörpert sind. ilm grunde ist dieses ethische gerüst das einzige, was den westen noch halbwegs zusammenhält - und es wird von innen wie von aussen angegriffen. dieser vorschlag liesse sich kurz in der redewendung zusammenfassen: die ratten verlassen das sinkende schiff.

zu 3.- dies ist nicht möglich. der einflussbereich chinas erstreckt sich längst auf afrika, asien und südamerika; so könnten sie immer einen hebel ansetzen, um ihre interessen durchzudrücken.

das chinesische überlegenheitsgefühl wird im allgemeinen extrem unterschätzt.
nach einigen persönlichen erfahrungen kann ich sagen: wenn vom reich der mitte gesprochen wird, dann ist es auch so gemeint.

ich hätte einen anderen vorschlag, einen transhumanistischen: gegen herrenmenschen gibt es nur ein mittel: übermenschen.

ich zitiere aus der tv-serie “wonder woman” (ich bin der grösste lebende fan von lynda carter :blush: )
ein chinesischer agent sagt in einer folge: "wir sind 800 millionen. nach einem krieg sind wir vielleicht 20 prozent weniger. und wie viele seid ihr? "

aikido ist ein japanischer kampfsport, bei dem es darauf ankommt, die stärke des gegners für den eigenen schwung zu nutzen. möglicherweise drängt uns die chinesische übermacht zur evolutionären weiterentwicklung - diese auseinandersetzung ist weder militärisch noch ökonomisch zu lösen. das prinzip der evolution beruht auf der evokation und ausprägung neuer eigenschaften, mit denen sich bedrohte organismen an eine neue situation adaptieren - so entsteht biodiversität und artenvielfalt, durch konkurrenz und verdrängung.
diesen krieg können wir als menschen nicht gewinnen - aber möglicherweise als cyborgs.

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… und jetzt auch das noch:

und hier ein interessantes fazit und ein einblick in die interna eines “leuchtturms”

das fazit des helikoptergeldes: ein interessantes feldexperiment: