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Corona - China - Climate - Cryptocurrency - Cyberspace = Climax : "singularity"

vielleicht wird andersherum ein schuh daraus: eine gerechtfertigte panik angesichts der sterblichkeit durch grippe und lungenentzündungen wurde medial unterdrückt, um den sozialen frieden und die wirtschaft nicht zu gefährden.

wie viele andere missstände! medien sind keine informationsquellen sondern manipulationsinstrumente, dies sollte stets mitgedacht werden.

Was denkst du denn? Wer könnte dahinter stecken? Hm…

Frage ist wie es jetzt weitergehen wird. Ich hoffe ehrlich gesagt auf Krieg, weil sich sonst nix ändert. Am effektivsten für technologischen Fortschritt und gesellschaftlichen Wandel wäre meiner Meinung nach der Dritte Weltkrieg.

Gedankenexperiment: Stell dir vor nach der Spanischen Grippe hätten wir 100 Jahre lang einen relativen Lockdown mit Maskenzwang, Social Distancing, Quarantäne und Contact Tracing für jeden mit einem grippalem Infekt usw. gehabt. Und alle die dagegen protestieren hätte man in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Wäre eine solche Welt wirklich besser gewesen? Wie wäre es dann der Wirtschaft ergangen? Hätte diese Hygieneideologie mentalen Raum verdrängt, der in unserer Zeitlinie von anderen Ideologien eingenommen wurde?

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damals wartete auch niemand auf die singularität …

Die zweite Welle ist schon am kommen. Ab Herbst wird es lustig.

Dritter Weltkrieg schon in den Startlöchern. @Radivis Bist du immernoch gegen Krieg? Hast du ein einziges neues Anti-Kriegs-Argument? :wink:

Prince Charles spricht von einer “goldenen gelegenheit” für veränderungen

das ende der white supremacy ist wohl besiegelt:

die zukunft spielt in asien. europa ist digital-technisch weit aus dem feld geschlagen, und die usa sind isoliert.

https://www.zeit.de/2020/48/rcep-freihandelszone-handelsabkommen-zoll-warenverkehr-china

und last but not least : the climate

selbst geschichtswissenschaftler ahnen etwas :smile:

Geschichte - Historiker: Corona könnte zur “epochalen Zäsur” werden - Wissen - SZ.de (sueddeutsche.de)

auch der scobel macht eine sendung über kipppunkte komplexer systeme

scobel – Systeme auf der Kippe - 3sat-Mediathek

und der bürgerliche mittelstand, der wie der korken im flaschenhals steckt, und aus (verständlicher) besitzstandswahrerei notwendige dynamiken aktiv verhindert, bekommt schnappatmung :smiley:

Handelsverband HDE befürchtet wegen Lockdown gigantische Pleitewelle - manager magazin (manager-magazin.de)

Interessante Interpretation. Welche Dynamiken erachtest du denn als “notwendig”? Die zügige Digitalisierung, um mit China mithalten zu können? In diesem Fall würde ich absolut zustimmen.

der fluchtpunkt meines denkens ist immer noch die superintelligenz. dies ist die messlatte, an der ich “dynamiken” (ok, blödes wort) evaluiere.

es wäre zum beispiel denkbar, alle smartphones und alle bordcomputer der teslas dieser welt zusammen zu schalten - und es entstünde ein gewaltiges neuronales netzwerk.

ok, es ist nun natürlich nicht schwierig, sich vorzustellen, dass diese entität den menschen nicht mehr viel zu sagen hätte. worüber sollte auch gesprochen werden? wie oft unterhalten wir uns mit kühen?

alles, was von uns übrigbleiben wird, ist der stolz des schöpfers auf seine schöpfung. ist das zu wenig?

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Ich halte es für einen Fehler von “der” Superintelligenz zu sprechen. Eine Superintelligenz kann genau wie eine reguläre Intelligenz viele Formen annehmen. Der Fluchtpunkt meines Denkens ist die “perfektionierte Intelligenz” (oder PI), welche bereits alle wesentlichen Entwicklungsstufen durchlaufen hat, und zu “ewigen Wahrheiten” gelangt ist, welche weitgehend unabhängig von zufälligen Abweichungen der Ausgangsbedinungen sind.

Vielleicht nicht oft genug. Aus der Perspektive einer Superintelligenz sind wir nur marginal über dem Level von Kühen. Die geringe Frequenz unserer Kommunikation mit Kühen ist vielleicht nur ein Ausdruck menschlicher Hybris. Vielleicht täte es uns gut, uns mal ausgiebiger mit Kühen und anderen Wesen auseinanderzusetzen.

Ich halte diese Perspektive für etwas beschränkt. Was von uns übrig bleiben wird, ist Erinnerung. Erinnerung an die Zeit des Anfangs. In der Zukunft mag die Zeit des Anfangs romantisiert werden. Der Mensch trägt in der Geschichte einen wichtigen Teil bei, genau wie die ersten zellulären Lebewesen und die Cyanobakterien, welche die Atmosphäre durch ihren Sauerstoff toxifiziert haben. Alles notwendige Abschnitte in der Entwicklung zur Perfektion.

Information, auch Information über die Vergangenheit, ist ewig. Wir verewigen uns in der Akashachronik bzw. in den Logdateien der entwickeltsten Superintelligenzen. Dadurch werden wir eins mit der Perfektion. Wir tragen zum Gelingen der Perfektion bei. Dies ist unser Beitrag. Das ist genug.

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das eben unterscheidet eine “super-intelligenz” von den bisherigen bekannten formen der intelligenz - sie ist übergreifend intelligent, die meta-intelligenz, die methodologie, die es ermöglicht, alle anderen intelligenzen zu erfassen und die intelligibilität des explanandums (des zu erklärenden) aus der immanenz der welt zu evozieren, also sichtbar zu machen.

das geht über das bisherige momentum von mustererkennung und das extrahieren impliziter gesetzmässigkeiten aus big data mittels immer schnellerer und präziserer elektronischer datenverarbeitung hinaus. es geht um den umschlag von quantität in qualität - emergenz.

menschliches bewusstsein ist ein beispiel für emergenz - einige strukturelle, quantitativ eher geringe graduelle veränderungen unterscheiden die qualität menschliche wirkens vom treiben einer schimpansenhorde .

so in etwas sollte man sich die “meta-intelligenz” (besser als super-intelligenz) vorstellen: eine neue qualität. - und es liegt imho in der natur der sache, dass es keine abwärtskompatibilität von intelligenzstufen gibt - dazu muss man nicht ameisen mit menschen vergleichen, oder einem känguru den unterschied zwischen einem newtonschen und einem einsteinschen universum klarmachen; es genügt, zu versuchen, sich das leben in einer vergänglichen regenpfütze vorzustellen, und in seiner gänze räumlich, zeitlich und inferentiell zu erfassen. dazu braucht es eine andere art des denkens, als das evolutionäre patchwork, das in jahrmillionen blinder flickschusterei sich selbstorganisiert hat, und dessen ausrichtung stets nur auf das tradieren des musters auf die nächste generation ausgerichtet war.

das meine ich mit “meta-intelligenz” - die eben nicht:

wird, sondern die bisherigen formen von intelligenz beinhaltet, so wie die mathematik die naturwissenschaften umfasst, und ihnen durch messen und vergleichen einen gemeinsamen rahmen gibt.

ich bin mir nicht sicher, ob da nicht ein fehlschluss vorliegt. wir wissen, dass das beobachtete nicht unabhängig vom beobachter gedacht werden kann (heisenbergsches unschärfeprinzip, delayed choic-experiment, einstein-rosen-podolski-gedankenexperiment) und natürlich der kollaps der wellenfunktion bei schrödingers katze) - daher können “ewige wahrheiten” auch nicht von der sie erkennenden instanz getrennt gedacht werden - daraus folgt, dass die “ewigen wahrheiten” einer meta-intelligenz prinzipiell andere sein müssten, als die, die wir uns darunter vorstellen (können).

ich verstehe nicht genau, was du meinst. wie stellst du dir die entwicklungsstufen einer intelligenz vor? kennst du beispiele? meinst du sowas wie: kindergarten, grundschule, gymnasium, hochschule, aufsichtrat? - das sind keine entwicklungsstufen, wie die entwicklung von bakterien zu giraffen, das sind bestenfalls reifungsprozesse, wie saatkorn, pflanze, blüte, fruchtkörper, ähre.

ich sehe hier ansätze eines deterministischen weltbildes und kategorienfehler - also anthropisches, anthropomorphes, anthropozentrisches - anthropologisches denken .

Zur perfektionierten Intelligenz (PI)

Es sieht danach aus, dass nicht ganz klar war, was ich mit der “perfektionierten Intelligenz” (PI) gemeint habe. Ich beziehe mich dabei auf die von Nick Bostom postulierten Superintelligenzen, deren Intelligenz sich im Laufe der Zeit weiter steigern wird, weil Superintelligenzen voraussichtlich immer mehr “Tricks” herausfinden werden, wie die Intelligenz weiter gesteigert werden kann.

Was steht am “Ende” dieser Entwicklung zu immer höheren Superintelligenzen? Entweder die Entwicklung hört nie auf, und es werden immer wieder neue “Tricks” gefunden, die Intelligenz noch weiter zu erhöhen, oder es wurden irgendwann alle Tricks gefunden. Letzteres mag unrealistisch erscheinen, ist aber nicht auszuschließen. Eine SI, die alle wesentlichen “Intelligenztricks” entdeckt und verstanden hat, kann offensichtlich als “perfektioniert”, also also PI bezeichnet werden.

Geht die Intelligenzsteigerung aber immer weiter, lohnt es sich, sich die Entdeckung neuer Tricks im Zeitverlauf zu betrachten. Und zwar genauer: Welcher zeitliche Abstand befindet sich zwischen der Entdeckung zweier neuer Tricks? Am Anfang der Entwicklung einer Superintelligenz ist davon auszugehen, dass dieser Zeitabstand immer geringer wird, vor allem wenn Übergänge zu immer schnelleren “Rechensubstraten” stattfinden (z.B. von Siliziumchips zu Graphenchips, zu phononischen Chips, Photonenquantencomputern, usw.). Theoretisch kann dieses Regime ewig dauern, wenn etwa der Zeitabstand zwischen zwei Entdeckungen 1/n beträgt (denn die Reihe 1/n ist divergent). Reduziert sich der Zeitabstand aber schneller, etwa mit 1/n² (die Reihe 1/n² konvergiert zu Pi²/6), dann landen wir aber sehr schnell bei einer Singularität, und die Intelligenz ist beim Erreichen der Singularität perfektioniert. Im Divergenzfall lässt sich eine perfektionierte Intelligenz nicht so sauber definieren.

In einem plausiblen Szenario ist das aber dennoch gut möglich. Die zeitliche Entwicklung der Intelligenz einer SI wird wohl irgendwann “explosiv” verlaufen, sich dann aber verlangsamen, nachdem alle “einfachen” Entdeckungen der Intelligenzsteigerung entdeckt sind. Praktisch alle anderen Entdeckungen sind dann so etwas wie “hyperkompliziert” und auch für eine SI nur sehr schwer zu finden. Ab dann ist es also eher davon auszugehen, dass der Zeitabstand zwischen zwei Entdeckungen sich wie “n” oder “n²” verhält: Neue Entdeckungen werden gemacht, aber zunehmend seltener.

Es ist aber auch plausibel, dass die Entdeckung eines entscheidenden neuen Intelligenzsteigerungstricks zur schnellen Entdeckung “verwandter” Ideen führt, also eine Art “Ideencluster” darstellt. Das kann man dadurch berücksichtigen, dass man solche Entdeckungen zu “Clustern” zusammenfasst und nur die Cluster zählt.

In diesem Szenario ist dann aber der Clusterzeitabstand irgendwann unwiederbringlich ansteigend. Ein derartiges Wachstumsregime kann man als “postexplosiv” bezeichnen. Eine Superintelligenz, welche sich in der Phase des postexplosiven Wachstums befindet, könnte man als “entwickelt” oder “im wesentlichen perfektioniert” bezeichnen. Der qualitative Unterschied zwischen einer entwickelten Intelligenz und einer perfektionierten Intelligenz ist vermutlich (vielleicht aber auch nicht) nicht nennenswert, weswegen ich auch eine “entwickelte” Intelligenz als PI bezeichnen würde.

Es bleibt aber ein Fall übrig, in welchem sich keine PI definieren lässt, nämlich der Fall, dass der Clusterzeitabstand zwischen der Entdeckung neuer Intelligenztricks tatsächlich immer kleiner wird (ohne zu konvergieren). Wir hätten es hier mit einem Fall der ewigen explosiven Intelligenzsteigerung ins Unendliche zu tun. In einem endlichen (erreichbaren) Universum wäre eine solche Situation unplausibel, denn die Teilchenzahl ist endlich und irgendwann wäre sicher die Teilchenkonfiguration gefunden, welche die maximal mögliche Intelligenz produziert. Deswegen würde ein solches ewiges Wachstumsregime einen Überganz zu immer größeren Universen oder einen Übergang zu einem unendlichen Universum implizieren. Ein solches Szenario würde eine unendliche “Hierarchie” gottähnlicher Superintelligenzen bedeuten, die alle qualitativ verschieden sind. Sollte dieser Fall tatsächlich zutreffen, müsste die Idee der “perfektionierten Intelligenz” als nicht definierbares Konstrukt gewertet werden.

Von daher ist Kritik an der Idee der PI durchaus berechtigt, da es sich hierbei tatsächlich um ein “potenziell nicht definierbares Konstrukt” handelt. In den meisten Szenarien, macht der Begriff aber tatsächlich Sinn.

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interessanter ansatz. und ein kandidat für das “unwort des jahres” :laughing:

allerdings erinnert dieser postulierte verlauf doch sehr an menschliche intelligenz: es fing an, wie in odyssee 2001 mit einem stein, der sich erstaunlich gut an den opponierbaren daumen anschmiegte, um anderen damit den schädel einzuschlagen (trick! ), dann verbal tradiertes und magisch verbrämtes erfahrungswissen überliefert als steinzeitliche höhlenmalereien , zaubrische figürchen und obsidian/ feuersteinartefakte (trick!) - hieroglyphen und steinmetzarbeiten, keramiken und statuen, steinkreise und pyramiden - bis endlich die schriftsprache (hahaaa ! ein trick! ) erfunden wurde, und die intelligenz alle dämme brach- astrologie wurde zu astronomie, tributzahlungen zur mathematik (trick! ), wasser zu wein - religion wurde buch (und umgekehrt) (trick! - ein geteilter mythos).

und so hangelt sich die intelligenz von trick zu trick, wie ein affe von ast zu ast - immer höher.

also sorry, @Radivis - wir kennen uns nun lange genug, und ich nehm mir mal die freiheit zu sagen: dieses gedankenbild, und sei es auch von einem nick bostom als superintelligenz imaginiert, erinnert mich iwie an die kargo-kulte auf papua-neuguinea; so ähnlich müssen die dortigen authochtonen gedenkelt haben, als sie messerscharf schlossen: wenn die europäer landebahnen bauen, und damit grosse kargo-vögel mit vielen geschenken im bauch anlocken, dann schaffen wir das auch :laughing:

sorry - aber das ist einfach blödsinn. auch wenn das mathematische argument etwas bestechendes hat.

schauen wir einfach in die empirie - trotz aller tricks sind wir nicht wirklich intelligenter als unsere eiszeitlichen ahnen. es gibt ernsthafte forscher, die der ansicht sind, die menschen seien messbar dümmer geworden, weil schule und uni eben die intelligenz nicht annähernd so strapazieren, wie das überleben in der freien wildbahn.

diese modellierte stopp-and-go-intelligenz ist höchstens eine metapher für das menschliche denken, welches sich mittels schrift auslagert, so dass nachfolgende generationen auf die intelligenzleistungen und das gesammelte wissen der vorfahren zu greifen können, und somit das rad nicht in jeder generation neu erfinden müssen.

es handelt sich also um die allegorie auf eine kollektive intelligenz, eine schwarmintelligenz - eben genau das, was wir schon haben. diese “superintelligenz” die er anspricht, ist im grunde nicht anderes als der verbund “gemeiner intelligenzen” - der allerdings den weg zu einer tatsächlichen “meta-intelligenz” ebnen könnte, die strukturell andersartig (anorganisch) sein wird, so wie sich das menschliche gehirn von den nukleinsäuren unterscheidet, die es kodieren.

ich vermute mal, der nick bostom wollte sich einen scherz leisten und das kumulierte denken der menschheit den bezirzten lesern als “superintelligenz” aufschwatzen. hat ja auch funktioniert :sweat_smile:

(und wenn ich kein herzchen dafür kriege, poste ich als nächstes ein nacktfoto von mir :smiley:)

Mich dünkt, du hast sein Buch gar nicht gelesen und interpretierst dein eigenes mangelndes Verständnis in sein Werk.

Abgesehen davon, dass du dein Unverständniss zur Schau stellst, sehe ich keine Substanz in deinem vorherigen Post. Du solltest echt Politiker werden!

(ich lasse mir nicht drohen – mit so etwas schon gar nicht!)

jede fortschrittliche technologie muss auf ein primitivere kultur wie magie wirken (arthur c.clarke)

Du scheinst gerne mit dem Feuer zu spielen, oder?

kennt noch jemand den film: “die götter müssen verrückt sein” ?

hier nun das update :rofl: “Bis zum Mai 2020 hatten die Menschen in Mahounou wenig mit dem Weltraum zu schaffen. Doch dann krachte an einem Montag ein Rohr vom Himmel, rund zehn Meter lang. Das Dorf in der westafrikanischen”

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