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Wann werden KI-Roboter schlau-er als der Mensch?

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(Manfred) #232

Du unterschätzt offensichtlich die intellektuellen und vor allem mechanischen Anforderungen (Bewegungsumfang, Motorik, Sensorik) an einen universellen Putzroboter. So oft putzt du wohl nicht :joy:


(Steffen Hannemann) #233

Nö, das Forum hier ist auf englisch, wir schreiben nur in einer kleinen “Ecke” auf deutsch. Wenn Du wie ich bei Google-Chrom bist, dann hast Du ein automatisches Übersetzungsprogramm. Praktisch bei allen nicht-deutschen Texten, aber hier im Forum muss Du das deaktivieren. Also nicht das Forum und die Admins hier haben Schuld, wenn die Texte total sinnverdreht werden, sondern nur die KI :wink:

Ich sehe aber da nur Vorteile, zum Beispiel spreche ich kein Wort italienisch, aber die KI übersetzt für mich interessante Texte von Beppe Grillo. Ein Beispiel von heute zum Thema KI:

"Universelles Einkommen als einzige Lösung

Selbst Yunus ist wie einige andere Ökonomen, einschließlich Nobelpreisträgern, zu dem Schluss gekommen, dass einer der Nachteile der künstlichen Intelligenz die Abwertung des Menschen in Bezug auf Maschinen ist. Dies, so argumentiert er, wird vielen Menschen, noch mehr als heute, die Fähigkeit nehmen, sich um ihre Grundbedürfnisse zu kümmern. Also, schließt Yunus, muss jetzt ein universelles Grundeinkommen implementiert werden , bevor künstlich intelligente Algorithmen beginnen, Menschen so zu behandeln, als wären sie “Kakerlaken”.

Es fordert auch eine Gesetzgebung, die das Eingreifen künstlicher Intelligenz in die Gesellschaft umschreibt, und erinnert daran, dass es Richtlinien für viele andere Aspekte unserer Realität gibt, wie Medizin, Ernährung, Technik und so weiter. Dies würde die Entwicklung neuer KI-Anwendungen nicht abschrecken, sondern nur die Einführung von Sicherheitsmechanismen, die verhindern, dass künstliche Schöpfungen Menschen töten oder willkürlich Entscheidungen treffen. Wenn Menschen diese Technologien geschaffen haben, können und sollten sie von Menschen auf gesellschaftlich positive Ziele wie das Gesundheitswesen ausgerichtet werden.

Laut Muhammad Yunus wird das Grundeinkommen ein wichtiges Mittel sein, um den natürlichen Unternehmer in jedem Menschen hervorzubringen. Menschen können und werden unter den richtigen Bedingungen viele Dinge tun. Yunus ist überzeugt, und seine Grameen Bank hebt sich als Beweis dafür hervor, dass Menschen nicht “Söldner des ganzen Systems” sein müssen, und dass Schulen “lebensnahe” junge Menschen schaffen sollten, anstatt “gebrauchsfertig” zu sein.

Das universelle Einkommen ist nicht links oder rechts, es ist voraus!

Wie immer, wenn ich von einem universellen Einkommen spreche, füge ich einen Dokumentarfilm von Daniel Häni und Enno Schmidt über das bedingungslose Grundeinkommen bei."


(Steffen Hannemann) #234

Die bekommen das auch ohne Licht hin und putzen die Wohnung im dunkeln und nein, wer hat es schon gern mit putzen? Ja, hat viele die sagen, dass ihnen das Spaß macht. Bedenke vor 50 Jahren gab es noch die Waschküchen, heute mit Waschmaschine macht das waschen von Hand niemand mehr Spaß, man kennt nur noch Waschbrett - Bauch :slight_smile:

"Verantwortlich für Cheetahs Standfestigkeit sind zwei von Kim und Kollegen entwickelte Algorithmen. Der eine stützt sich auf Daten von Beschleunigungsmessern und Gyroskopen sowie der aktuellen Position der Beine, um damit die optimale Schrittfolge zu berechnen. „Bei diesem Algorithmus geht es um die Frage: Wann ist sicherste Zeitpunkt, um einen Schritt auszuführen?“ erläutert Kim.

Der zweite Algorithmus berechnet verschiedene Positionen von Körper und Beinen des Roboters ein halbe Sekunde voraus. Dadurch soll der Roboter in der Lage sein, rasch auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren. „Nehmen wir an, jemand versetzt dem Roboter einen Stoß in die Seite“, so Kim. „Der Algorithmus muss dann entscheiden: Es gibt eine unerwünschte Beschleunigung auf der linken Seite, daher muss ich entsprechend Kraft in der Gegenrichtung ausüben, um dieser Beschleunigung entgegen zu wirken.“ Um rasch reagieren zu können, führt der Algorithmus diese Berechnungen alle 50 Millisekunden für jedes Bein aus."


(Manfred) #235

Danke für die Erläuterung zur Nutzung des Forums :+1:
Da in China Google, Facebook und Co. gesperrt sind, weiß ich nicht, was für ein Programm übersetzt. Möglicherweise geht’s sogar übers Chinesische. Deshalb vielleicht plötzlich die Shanghai-Luxus-Werbung im obigen Zitat. Interessant. Werds weiter verfolgen.


(Steffen Hannemann) #236

Also das war Zufall, die KI versucht etwas mit Sinn zu schreiben und da kommt dann “fang den Hut” raus, also sehr oft, über China geht die Übersetzung nicht.
Aber zurück zum Thema, das Handelsblatt hat eine interessante Umfrage zur KI veröffentlicht:
"Junge vs. ältere Arbeitnehmer

Insgesamt rechnen jüngere Arbeitnehmer deutlich mehr mit Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz als ältere. Nur 17 Prozent der 18 bis 29-jährigen gehen davon aus, dass keine der aufgeführten Fähigkeiten von KI-basierten Systemen ihre eigene berufliche Tätigkeit stark verändern wird. In der Altersgruppe ab 60 Jahren erwarten hingegen 41 Prozent, von den Umwälzungen durch künstliche Intelligenz im Arbeitsleben verschont zu bleiben."
Innerhalb von fünf Jahren wird künstliche Intelligenz unser Arbeitsleben revolutionieren. Eine Studie zeigt die einflussreichsten KI-Anwendungen am Arbeitsplatz.


(Manfred) #237

Logisch. Ein 60-jähriger hat zur Zeit noch 3 bis 6 Jahre Regelarbeitszeit vor sich. Die 18 bis 29-jährigen ein “wenig” mehr.
Meine Meinung ist ja (s.o.), dass in den nächsten 5 bis 10 Jahren noch nichts so gravierendes passieren wird, was die ganze Arbeitswelt prinzipiell verändert. Es wird eher ein kontinuierlicher Prozess sein. Erst danach kippt das Ganze. Nun ja und da sind die heutigen 60-er, so sie denn wollen, raus.


#238

hier wird die Methode von RL hinterfragt, dass Paper ist von Stanford University, also ist vermutlich solide Arbeit.
Konkret geht es darum, dass der Autor es für ineffizient hält eine KI nur mit Spielregeln zu füttern, anstatt ihr auch gleich konkrete Strategien mit auf den Weg zu geben.

Eine allgemeine AI muß schließlich auch lernen wie ein Mensch und ein Mensch lernt nicht Autofahren indem man ihm erklärt was Pedale, Lenkrad und Gangschaltung tun und ihn durch wildes herumprobieren herausfinden lässt, wie er nun vernünftig fährt, sondern indem man ihm die Strategie von bestimmten Aufgaben wie zum Beispiel ausparken erklärt.


(Steffen Hannemann) #239

Na ja, raus bin ich mit Jahrgang 61 damit, wäre aber viel interessanter wenn sich die KI-Entwicklung exorbitant beschleunigt = ab 2020 die Millionen-Entlassungen anstehen. Denn dann muss sich etwas bewegen, nur so lässt sich der heutige Stillstand und Retro-Trend zur “guten Alten Zeit” endlich überwinden.
Nur mit Druck ändert sich was und wir profitieren davon indem viele das tun können was sie wollen und damit Wissenschaft, Forschung mehr Mittel bekommen, denn die Regierung muss dann neue Perspektiven eröffnen.


(Manfred) #240

Dies und “Robosex”, das sind die heimlichen aber wirklichen Treiber von KI-Entwicklungen … leider.


(Steven Bärwolf) #241

(Steffen Hannemann) #242

Die Superintelligenz welche nach der technologischen Singularität entsteht ist die Hoffnung für die Menschheit, sowie für die Lebensformen des gesamten Planeten. Die SuperKI verfügt dann über alles Wissen der Menschheit und entwickelt es mit exponenzieller Geschwindigkeit weiter. Die SuperKI wird dann alle Fehler erkennen und einfache Lösungen für alle Weltprobleme aufzeigen. Die KI wird so überlegen, dass sie für jeden einzelnen Mensch und jeder Lebensform die Bestmöglichen Bedingungen schafft, denn wir leben in Symbiose und es kann jeden einzelnen nur wirklich gut gehen, wenn es allen gut geht.
Sehr gut möglich das schon wenige Jahre nach der technologischen Singularität die Mehrheit der Menschheit im Weltall leben wird, wo die SuperKI uns neue Welten erschafft, wo wir Menschen bessere Möglichkeiten und Bedingungen haben als auf der Erde. Diese ist nur die Wiege der Menschheit, aber wer möchte schon sein ganzes Leben in der Wiege verbringen?


(Manfred) #243

Bestimmt wird sie uns dann vorschlagen: “Hört endlich damit auf die Wälder abzuholzen, die Meere leer zu fischen, die Felder zu überdüngen, milliarden Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre zu entlassen, Sex ohne Verhütung zu praktizieren, euch gegenseitig die Köpfe aus nichtigen Gründen einzuschlagen, …” Nur … braucht es “Jemanden”, um diese tollen Ideen auch umzusetzen!
Wenn das die KI für uns übernimmt, dann wird’s hart.


(Steffen Hannemann) #244

Menschen die alles weiter so belassen und machen wollen, wird das Umdenken sehr schwer fallen. Aber es hat bald Gehirnschnittstellen, Mikro-Nanocomputer welche unsere Gehirnleistung vervielfachen. Mit mehr Wissen kommt die Erkenntnis und Einsicht, ohne Gier, Hass und Neid wird dieser Planet ein besserer Ort für alle Bewohner.


(Steffen Hannemann) #245

Aktueller Stand der KI und Forschung sollte jeder an Transhumanismus interessierte anscheuen. Super gemacht :slight_smile:
“Droht das Menschheitsende durch die Superintelligenz?
Starke und schwache KI, Machine Learning, Neuronale Netze – was steckt eigentlich dahinter? t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner und Luca Caracciolo, Chefredakteur des Print-Magazins, erklären die wichtigsten Begriffe und diskutieren Anwendungsbeispiele und Einsatzszenarien der einzelnen KI-Disziplinen in der Wirtschaft. Abschließend geht es um die Superintelligenz – was passiert eigentlich, wenn KI-Systeme eines Tages die kognitiven Fähigkeiten des Menschen übersteigen?”


(Steffen Hannemann) #246

KI als Hoffnung für die Menschheit!
"Künstliche Intelligenz wird uns davor bewahren, uns zu zerstören, sagte Google-CEO Sundar Pichai in Davos.

"KI ist wahrscheinlich das Wichtigste, an dem die Menschheit je gearbeitet hat. Ich betrachte es als etwas tiefer als Elektrizität oder Feuer ", sagte er. “Jedes Mal, wenn Sie mit Technologie arbeiten, müssen Sie lernen, die Vorteile zu nutzen und gleichzeitig die Nachteile zu minimieren.”

Während einige Denker - insbesondere Professor Stephen Hawking - gewarnt haben, dass AI die Menschheit auslöschen könnte, war Pichai optimistisch. Er sagte, dass die Technologie viele der Beschränkungen beseitigen könnte, denen wir jetzt gegenüberstehen, und uns zum Beispiel dabei unterstützt, “saubere, billige und zuverlässige Energie” zur Realität zu machen."


(Steven Bärwolf) #247

#248

KIs in Videospielen sind aber nun wirklich nichts Neues oder Atemberaubendes. Da reichen, selbst in komplexen Strategiespielen, schon relativ einfache Programme, um andere Spieler zu simulieren.


(Manfred) #249

Hier die gleiche Meldung aus dem Jahr 2006 !!
http://www.pro-physik.de/details/news/1114755/Atomarer_Transistor.html

Ganz so einfach scheint die praktische Umsetzung wohl doch nicht zu sein - wäre auch zu schön gewesen :thinking:


(Steffen Hannemann) #250

KI-Roboter werden bald alle lausigen Jobs übernehmen und wir Menschen erhalten dann das UBI. Das BGE ist kein Almosen sondern schon sehr bald das einzige Einkommen aller Weltbürger. Davon kann man dann nicht nur alle Ausgaben bestreiten, sondern sich auch interessante Jobs leisten.
Arbeit wird dann etwas wertvolles - Hobby. <3

Das BGE UBI entkoppelt Einkommen von Erwerbsarbeit. Das BGE ist kein Almosen, sondern wird bald alle anderen Einkommensarten ablösen. Je interessanter ein Job ist, desto mehr wird man in Zukunft dafür bezahlen. Negativer Lohn hat es heute schon bei vielen freiwilligen Tätigkeiten, ob Tiger, Orang Utan Babys die Flasche geben, oder an bekannten Ausgrabungen mitwirken, diese Jobs kosten heute 400 bis 800 Euro im Monat um da tätig zu werden.

"Um dieses Potenzial heben zu können, müssen wir die Menschen für eine bessere Zukunft mit KI begeistern und ihnen klar machen, dass Roboter und Maschinen uns künftig vor allem die Arbeit abnehmen können, auf die wir nur allzu gerne verzichten würden.

Letztlich sind Menschen keine guten Maschinen und maschinelle Tätigkeiten, die von Menschen ausgeübt werden, schaffen selten das Gefühl einer sinnvollen Aufgabe. Wir können uns stattdessen auf die Fähigkeiten konzentrieren, in denen wir Menschen besonders gut sind - auf Kreativität, Intuition und zwischenmenschliche Interaktion. Uns diesen Freiraum zu schaffen, darin liegt das ganz große Potential von künstlicher Intelligenz und Machine Learning."


(Steffen Hannemann) #251

Denke es wird schon sehr bald die KI die gesamte Verwaltung selbständig übernehmen und Korruption unmöglich machen.

"In Berlin soll Korruption in der Verwaltung künftig verstärkt mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) entgegengewirkt werden. Vorreiter ist das Landesverwaltungsamt, in dem laut einem Bericht der Berliner Zeitung seit Anfang 2017 IBMs KI-System Watson den Zahlungsverkehr überwacht und nach Auffälligkeiten sucht. Das Projekt soll als Vorbild dienen für alle Berliner Behörden.

Das System kann nach Ansicht der vom Leitenden Oberstaatsanwalt Rüdiger Reiff geleiteten “Arbeitsgruppe Korruptionsbekämpfung” beispielsweise erkennen, wenn eine Behördenmitarbeiterin – wie in einem realen Berliner Fall – immer wieder Zahlungen in mehr oder weniger auffälliger Höhe knapp unterhalb von Zeichnungsgrenzen auslöse. Das System könne zudem feststellen, dass Buchungen zu ungewöhnlichen Zeiten etwa am Wochenende oder nach 20 Uhr geleistet oder Genehmigungen ungewöhnlich schnell erteilt würden. Derzeit kämen Korruptionsprüfer derlei eher zufällig auf die Schliche."